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10 BARF Tipps gesunder Tiernahrung

10 BARF Tipps gesunder Tiernahrung

Artgerechte Ernährung
Date 23.09.2020

1. Abwechslung im Geschmack – die Mischung macht‘s

Hunde haben rund 1.700 Geschmacksknospen – weit weniger als wir Menschen. Wenn also Abwechslung im Napf deines Hundes gewünscht ist, hat das keine geschmacklichen Hintergründe. Um deinen Hund ausgewogen zu ernähren, solltest du dich jedoch auf zwei bis maximal drei Fleischsorten konzentrieren. Dabei sollten die Fleischkomponenten aus 65 % Muskelfleisch, 10 % Innereien und bis zu 5 % Knochen bestehen. Beim Gemüse & anderen pflanzlichen Komponenten kannst du je nach Verträglichkeit und Vorlieben deines Vierbeiners ausprobieren, was ihm schmeckt.

2. Ernähre deinen Hund ausgewogen

Eine ausgewogene Ernährung ist für deinen Vierbeiner enorm wichtig. Doch das muss nicht Gramm genau an einem Tag passieren. In der freien Natur ist dieses Prinzip gar nicht umzusetzen. Erhält dein Vierbeiner innerhalb einer Woche alle Nährstoffe wie Proteine, Fette, Kohlenhydrate sowie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, die er benötigt, ist er ernährungsphysiologisch hervorragend ausgestattet. Mit der artgerechten Ernährung, wie es BARF ist, ist das ohne großen Aufwand möglich.

3. Die richtige Fütterungsmenge machts

Saftige Fleischbrocken für HundeDie BARF Fütterungsmenge hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren wie Alter, Rasse oder Aktivität deines Hundes ab. Bei kleinen Hunden bis etwa 10 kg sollte die Fütterungsmenge ungefähr 3 bis 4 % des Körpergewichts liegen, bei mittleren bis großen Hunden circa 2 bis 3 % des Körpergewichts. Welpen benötigen je nach Alter und Rasse mit einer Futtermenge von bis zu 7 % pro Körpergewicht deutlich mehr Futter, Senioren kommen zumeist mit weniger als der Durchschnitt sehr gut zurecht.

4. So lagerst und verarbeitest du tiefgefrorenes Fleisch

Egal, wie klein oder groß dein Hund ist, die Verpackungsgröße des Rohfleischs entspricht in den seltensten Fällen deiner errechneten Fütterungsmenge. Doch das ist auch gar nicht notwendig. Was du zu viel auftaust, kannst du beruhigt in den Kühlschrank zurückstellen und am Folgetag verfüttern. Sollte selbst diese Menge zu viel sein, kannst du das Frostfleisch antauen und mit einem Messer portionsgerecht zuschneiden und wieder einfrieren. Denn während für den menschlichen Verzehr vorgesehenes Fleisch lange Zeit empfohlen wurde, es nicht wieder einzufrieren, ist das bei Hunden nach wie vor möglich.

5. Auf die richtige Temperatur kommt es an

Füttere deinen Hund optimalerweise mit zimmertemperiertem Fleisch. So verträgt er es am besten und es schmeckt ihm hervorragend. Zu kaltes Fleisch verursacht in den meisten Fällen Bauchschmerzen oder Durchfall, wobei zu warmes Fleisch Maul, Schlund und Magen schadet. Praxis-Tipp: Hole das Fleisch einen Abend vorher aus dem Kühlfach und lasse es über Nacht auftauen. So ist es morgens perfekt temperiert. Die übrig gebliebene Menge stelle einfach bis eine Stunde vor der nächsten Mahlzeit zurück in den Kühlschrank. Das kannst du mit ruhigem Gewissen über ein bis zwei Tage tun.

6. Füttere deinen Hund regelmäßig

Füttere deinen vierbeinigen Liebling täglich zur gleichen Tageszeite. Der Organismus deines Hundes kann sich auf diese Zeiten einstellen und zudem schenkt dir diese Alltagsroutine ein ausgeglichenes und freundliches Wesen in deinem Zuhause. Große Hunde ab circa 20 kg solltest du zudem mehrmals täglich füttern. So wird dein Hund nicht überfüttert und du beugst ganz unkompliziert einer Magendrehung vor.

7. Verzichte nicht unnötig auf Fette

Fette spielen bei der Ernährung eine wichtige Rolle. Sie sind nicht nur ein gesunder Energielieferant, sondern befähigen den Körper dazu, die fettlöslichen Vitamine A, E, D und K überhaupt aufzunehmen. Der Körper ist erst mit diesen Fetten in der Lage, die Nährstoffe zu verwerten. Deshalb ist es wichtig, nicht nur mageres Fleisch auf den Speiseplan deines Vierbeiners zu setzen, sondern eher durchwachsenes oder fetthaltiges Fleisch – je nach Gewicht des Hundes in einem angemessenen Rahmen.

8. Püriere dein Gemüse und Obst

Gesunde Vitamine für deinen HundNeben dem saftigen Fleischanteil im Napf benötigt dein Hund circa 20% seiner Mahlzeit als pflanzlichen Anteil – Obst, Kräuter, Eier, Nüsse, allen voran jedoch Gemüse. Und das nutzt ihm am meisten püriert. Hunde können Zellulose, woraus die pflanzlichen Zellwände bestehen, nicht gut verdauen. Werden die Zellwände aber durch Schneiden, Mixen oder Pürieren zerstört, sind sie für deinen Hund leichter verdaulich. Stellt sich die Frage, ob du überhaupt Gemüse und Obst füttern sollst, wenn dein Hund es in der Ursprungsform schlecht verwerten kann. Die Antwort ist eindeutig: Auf jeden Fall! Aus den pflanzlichen Ernährungskomponenten erhält er wichtige Vitamine und Mineralien, die er für eine ausgewogene Ernährung benötigt.

9. Lass deinen Hund Ruhezeiten nach der Fütterung einhalten

Nach der Fütterung sollte dein Hun d mindestens eine Stunde Ruhezeit einhalten. Er ist damit nicht nur entspannter und kann die Vitamine gut aufnehmen, du beugst damit auch einer lebensbedrohlichen Magendrehung vor. Ursachen dafür liegen zwar überwiegend in der Fütterung von übermäßig viel Trockenfutter, das in Kombination mit Wasser im Magen stark aufquillt. Nur in seltenen Fällen kommt dies auch bei einer Überfütterung mit Rohfleisch ernährten Hunden vor.

10. Halte immer und überall ausreichend Wasser bereit

Wasser ist das Lebenselixier deines Hundes, ohne Wasser geht es nicht. Zwar liefert es keine Nährstoffe wie rohes Fleisch, Innereien, Obst oder Gemüse. Doch es ist essenziell, um die Aufgabe der Zellen aufrecht zu erhalten und die Verdauung deines Hundes zu regeln. Denn Wasser hat die Fähigkeit, die erforderlichen Nährstoffe zu transportieren und aufgenomme Abfallprodukte zu beseitigen. Darüber hinaus reguliert es die Körpertemperatur deines Hundes. Hunde können nicht schwitzen und hecheln, um sich abzukühlen. Durch das Hecheln verdunstet aufgenommenes Wasser und dein Hund kühlt sich ab. Gut, dass Rohfleisch nicht nur ein sehr guter Nährstofflieferant ist, sondern auch viel Feuchtigkeit enthält!

 

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