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Verdauung beim Hund

 

Verdauung beim Hund

 

Das Verdauungssystem unserer Hunde unterscheidet sich kaum von dem ihrer Vorfahren, der Wölfe: Es ist ganz auf das Zerlegen und Verdauen von Beutetiere abgestimmt. In der Verdauung beim Hund ergänzen sich mechanische und chemische Vorgänge perfekt, um sowohl Fleisch als auch Knochen und pflanzliche Rückstände in den Eingeweiden ihrer Beutetiere optimal zu verwerten.


Ernährungsphysiologie von Hunden

 

Schon bevor die Nahrung im Magen angelangt, beginnt die Verdauung beim Hund – genau genommen bereits im Maul. Das Hundegebiss zeichnet unsere Vierbeiner als Raubtier aus: Mit ihren kräftigen 42 Zähnen können sie Fleisch vom Knochen abreißen und in grobe Stücke zerschneiden. Die 36 Backenzähne sind in Verbindung mit den kräftigen Muskeln des Kiefers in der Lage, Knochen und Knorpel zu zerteilen. Im Unterschied zu Pflanzenfresser zerkleinern Hunde und Wölfe ihre Nahrung nur grob und schlingen sie stückweise hinunter - sie sind sogenannte Schlingfresser.

 

Im Hundemagen bleibt die Nahrung bis zu 24 Stunden lang

 

Jeder Hundehalter kennt es: Wenn das Futter serviert wird, fängt der Hund an zu speicheln. Die Speichelproduktion setzt ein, wenn der Hund Nahrung sieht oder riecht. Der Speichel dient in der Verdauung beim Hund vor allem dazu, die grob zerkleinerte Nahrung geschmeidig zu machen. So kann sie über die Speiseröhre in den Magen transportiert werden. Wenn der Hund die Nahrung schluckt, gelangt sie über die Speiseröhre in den Magen - dieser Vorgang dauert weniger als fünf Sekunden. Der Magen des Hundes ist ein sogenannter Sackmagen. Er ist geformt wie ein U und relativ groß – in Relation zur Körpergröße ist er siebenmal so groß wie der eines Pferdes. Während der Verdauung beim Hund kann die Nahrung zwischen einer und 24 Stunden lang im Magen bleiben. Je nach Aktivität des Vierbeiners wird sie in größeren oder kleineren Portionen an den Darm weitergegeben.

 

Die Magensäure hat eine Schlüsselfunktion in der Verdauung beim Hund

 

Im Vergleich zu uns Menschen ist die Magensäure des Hundes sehr viel aggressiver – und beinhaltet zehnmal so viel Salzsäure. In der Verdauung beim Hund ist sie dafür zuständig, die Nahrung für die Enzyme des Darms vorzubereiten und gefährliche Mikroorganismen zu töten, bevor sie in den empfindlichen Darm gelangen. Daher können unsere Vierbeiner verdorbenes Futter oder Aas zu sich nehmen, ohne dass Krankheiten oder Verdauungsprobleme auftreten.

 

Um den Magen des Hundes vor der aggressiven Salzsäure zu schützen, sind die Wände des Magens sind von einem Schleimfilm umgeben. Zudem gibt es einen weiteren Schutzmechanismus: Die Magensäureproduktion setzt in der Verdauung beim Hund erst ein, wenn der Hund Nahrung sieht oder riecht. Ist kein Futter in Sicht, wird auch keine Magensäure hergestellt.

 

Im Dünndarm werden die Nährstoffe verwertet

 

Durch den unteren Magenschließmuskel gelangt der Speisebrei vom Magen in den Dünndarm. Die Bauchspeicheldrüse spielt in der Verdauung beim Hund eine wichtige Rolle: Sie produziert Natriumcarbonat, das die Salzsäure aus dem Magen neutralisiert und ein günstiges alkalisches Milieu im Darm herstellt. Der Dünndarm des Hundes ist raubtiertypisch kurz: Mit zehn Metern Länge ist er nur halb so lang wie der Dünndarm von Pflanzenfressern vergleichbarer Körpergröße. Im Dünndarm sind Enzyme angesiedelt, die für die Verdauung beim Hund unverzichtbar sind: Sie spalten die Nahrung auf, damit die Nährstoffe aufgenommen und dem Stoffwechsel zugeführt werden können. Die Verdauung beim Hund ist nicht darauf ausgelegt, komplexe pflanzliche Kohlenhydratverbindungen zu verwerten. Der Darm ist dafür zu kurz, die Nahrung verweilt nicht lange genug im Darm und der Hund hat zu wenig der dafür notwendigen Enzyme. In der Natur sind die pflanzlichen Rückstände im Mageninhalt der Beutetiere bereits vorverdaut, beim BARF werden die pflanzlichen Komponenten gekocht und püriert, um sie besser verwertbar zu machen. Eine praktische Alternative sind TACKENBERG Flocken und Pürees, die für den Hund besonders leicht verdaulich sind.

 

Der Dickdarm ist für das Immunsystem von zentraler Bedeutung

 

Im Dickdarm des Hundes werden dem Nahrungsbrei die letzten Nährstoffe entzogen, er wird entwässert und zu festem Kot geformt. Da der Dickdarm sehr kurz ist, wird der Kot schnell ausgeschieden – dies ist ein weiterer Schutz vor schädlichen Bakterien in der Verdauung beim Hund. Bei den Verarbeitungsprozessen im Dickdarm entstehen Gase, die Blähungen und Verdauungsprobleme beim Hund verursachen können, wenn das Futter zu ballaststoffreich ist. Der Dickdarm hat jedoch nicht nur in der Verdauung beim Hund eine wichtige Funktion. Die körpereigenen Darmbakterien sind für eine gesunde Darmflora und damit für ein intaktes Immunsystem unerlässlich. Beeinträchtigungen des Darms beeinflussen daher auch immer das Immunsystem des Hundes. BARF Rohfleisch stellt im Darm das natürliche Gleichgewicht mit Hilfe von nützlichen Bakterien her – und stärkt damit langfristig die Darmgesundheit und das Immunsystem.

 

Futterallergien und Störungen der Verdauung beim Hund

 

In fertigem Hundefutter ist häufig ein hoher Anteil an Getreide oder minderwertigen Füllstoffen enthalten, die nicht selten Verdauungsprobleme beim Hund hervorrufen – wie Verstopfung oder Durchfall. Künstliche Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe können zu einer Allergie bei Hunden führen. In diesem Fall muss eine Ausschlussdiät beim Hund klären, welche Inhaltsstoffe für die Allergie verantwortlich sind. Für allergische Hunde ist BARF ideal, da Hundehalter alle Futterkomponente ganz auf die Bedürfnisse ihres Hundes abstimmen können. Sie fragen sich: Was ist BARF eigentlich genau – oder möchten weitere Informationen zum Thema BARF? Dann werfen Sie doch einen Blick in unser BARF Lexikon!

 

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