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BARF-Kräuter-ABC
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Wissen
Date 04.07.2022

Kräuter beim BARFen

Kräuter sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und enthalten teilweise ätherische Öle. In der Natur greifen Wildtiere instinktiv auf bestimmte Pflanzen zurück, die gesundheitliche Beschwerden lindern können. Beim BARFen unterscheidet man zwischen Garten-, Wild- und Heilkräutern. Egal, ob es die Ergänzung generell oder gezielt zur Mahlzeit gibt – stets genügen geringe Dosen. Auch ein kleines Kraut kann eine große Wirkung entfalten, und von jedem Vierbeiner anders verwertet werden. Garten- und Wildkräuter können teilweise selbst gezogen und geerntet oder gesammelt werden. Möchtest du deinen Liebling bei verschiedenen Erkrankungen zusätzlich mit Heilkräutern unterstützen, sollte dies nicht ohne die fachkundige Beratung eines Phytotherapeuten (Pflanzenheilkundlers) erfolgen. Welche Kräuter es fürs BARFen gibt und welche Funktionen sie haben, siehst du in unserer BARF-Kräuter-ABC Tabelle.

Kräuter

Wirkung

 

•     Bohnenkraut

•    magenstärkend und appetitanregend – hilft zudem gegen Koliken und Durchfall

 

•     Brennessel

•    hilft bei Nieren- und Blasenerkrankungen und unterstützt die Leberfunktion

 

•     Dill

•    Appetitanregend und verdauungsfördernd

 

•     Estragon

•    krampflösend, verdauungsfördernd und wurmtreibend

 

•     Fenchel

•    wirkungsvoll bei Husten und Schleimhautreizungen

 

•     Gartenkresse

•    hoher Calcium- und Kaliumgehalt

 

•     Hagebutte

•    reich an Vitamin C, entzündungshemmend und wirksam gegen Arthrose, Arthritis und Rheuma

 

•     Kamille

•    entspannend, beruhigend und entzündungshemmend

 

•     Liebstöckel

•    verdaaungsfördernd, krampflösend und entwässernd

 

•     Majoran

•    hilft bei Husten, Asthma und Pollenallergien sowie bei Koliken und Blähungen

 

•     Oregano

•    besonders heilsam bei Husten oder Bronchialbeschwerden

 

•     Petersilie

•    wirkt gegen Mundgeruch, ist reich an Vitamin C und unterstützt Blase und Niere

•       ▲ nicht für trächtige Hündinnen geeignet

 

•     Rosmarin

•    wirkt anregend und hilft gegen Erschöpfung oder Appetitlosigkeit

•       ▲ keinesfalls bei diagnostizierter Epilepsie füttern

 

•     Salbei

•    wirkungsvoll bei Entzündungen im Hals und Atemwegsbeschwerden

 

•     Thymian

•    wirkt antibiotsch und schleimlösend bei Atemwegsbeschwerden auch einsetzbar gegen Darmparasiten

 

•     Weißdorn

•    unterstützend bei Herzerkrankungen

 

•     Ysop

•    ebenfalls einsetzbar bei Halserkrankungen, bei Nieren- und Gallensteinen sowie bei Magenschmerzen und Verdauungsstörungen

 

•     Zitronenmelisse

•    hilft bei Herzbeschwerden, Rheuma, Verdauungsstörungen und Krämpfen

 

Zubereitung der BARF-Kräuter

Vor der Fütterung müssen die Kräuter sehr fein gehackt oder püriert werden. Im besten Fall verwendest du frische Kräuter, die nach dem Zerkleinern noch ihre wertvollen ätherischen Öle an das Futter abgeben können. Auf Grund des intensiven Geruchs solltest du deinen Liebling langsam an die neuen BARF-Zutaten heranführen und die Menge erst nach und nach steigern.

Generell gilt bei Kräutern aber: „Weniger ist mehr“. Am besten sprichst du deinen individuellen Kräuter-Mix und die Dosierung mit deinem Tierarzt ab.

Achtung: Giftige Kräuter

Nicht alle Kräuter sollten ihren Weg in den Hundenapf finden, denn einige enthalten für Hunde giftige Stoffe. Nimmt dein Hund diese Kräuter zu sich, kann das zu Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall führen. Besonders bei Welpen, trächtigen Hündinnen und vorerkrankten Hunden ist Vorsicht geboten. Informiere dich daher, welche Kräuter für die Hundefütterung geeignet sind und nutze zur Orientierung beispielsweise unser BARF-Kräuter-ABC.

In vielen Fällen ist die Dosierung der Kräuter entscheidend. Dies gilt insbesondere für Knoblauch. In Maßen eingesetzt, kann er seine antibiotische Wirkung entfalten, aber in zu hohen Dosen können die roten Blutkörperchen geschädigt werden. Ein weiteres Beispiel ist Baldrian: Im Übermaß verabreicht, kann das Kraut zu Bauchschmerzen und Durchfall führen. Auch bei Bärlauch ist Vorsicht geboten. Bevor du eine Kräutermischung zum BARFen verwendest, solltest du auf deren Zusammensetzung sowie auf eine hohe Qualität achten und im Zweifel Rat bei einem Tierarzt suchen. 

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