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Darmgesundheit bei Hund & Katze

Darmgesundheit bei Hund & Katze

Gesundheit
Date 10.09.2019

Unsere Haustiere sind davon abhängig, was wir ihnen zu fressen geben. Sie jagen nicht mehr selber und ernähren sich von dem, was im Napf landet. Zwar schmeckt ihnen gängiges Fertigfutter – auch wir mögen Pizza – aber auf Dauer schadet Fast Food und macht krank.

Ein wesentlicher Teil des Immunsystems befindet sich im Darm. Deshalb dreht sich in meiner Praxis viel um die richtige Ernährung. Ohne eine entsprechende Fütterung kann ich aufwändig und lange behandeln; die Erfolge sind aber nur von kurzer Dauer. Nach einiger Zeit kommen die Beschwerden zurück – oft sogar schlimmer, als vorher. Im Darm absolvieren Milliarden von Bakterien ihre Arbeit. Sie sorgen unter anderem dafür, dass Nährstoffe in Energie umgewandelt werden, dass Vitamine und Spurenelemente umgebaut und produziert werden und dass damit jede einzelne Körperzelle über die Blutbahn versorgt wird. Frische und natürliche Nahrung ist für diesen Vorgang essentiell. Rohe Bestandteile von Fleisch, Innereien, Gemüse, Obst, Kräutern und Ölen enthalten wertvolle Enzyme, die im gekochten oder getrockneten Fertigfutter teilweise vollkommen verschwunden sind. Auf Dauer kann der Organismus diesen Mangel nicht kompensieren. So sehe ich einem Vierbeiner bereits im Alter von drei Jahren an, ob er ordentlich gefüttert wird oder nicht. Die Regenerationsfähigkeit des tierischen Organismus ist andererseits so groß, dass eine Futterumstellung bereits nach kurzer Zeit ihre Wirkung zeigen kann.

„Lass Nahrung deine Medizin sein!“

Ein weiteres Problem ist der übermäßige Einsatz von Chemie. Leider trägt auch die moderne Medizin ihren Teil dazu bei. Getreu der Devise „viel hilft viel“ erhält der Vierbeiner schon bei den kleinsten Beschwerden ein Antibiotikum oder Kortison und ein Schmerzmittel ist „zur Sicherheit“ auch noch dabei. Was so eine Behandlung mit den empfindlichen Mikroorganismen im Darm macht, ist allgemein bekannt, aber gegeben werden die Medikamente trotzdem. Dabei gibt es überaus wirkungsvolle Naturheilmittel, die den Körper zur Selbstregulation anregen, ohne dass man gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen muss. Natürlich sind sehr wirkungsvolle Medikamente im Notfall wichtig, aber deren Anwendung sollte die Ausnahme bleiben. Mit einer Antibiotikagabe sterben Milliarden Darmbakterien ab und mit Kortison wird das Immunsystem kurzfristig in den Urlaub geschickt. Eine Antibiotikabehandlung kann man mit der Abholzung eines Waldstücks vergleichen – danach fehlt die lebendige Flora und das Gebiet liegt brach. Genauso ist es auch im Darm. Sofort überwuchern opportunistische Keime den Verdauungstrakt. Diese wieder zurückzudrängen und die positiven Bakterien anzusiedeln, ist ein langwieriger Prozess. Vor allem, wenn die Ernährung nicht miteinbezogen wird. Wenn weiterhin minderwertiges "totes" Futter gegeben wird, verändert sich die Darmflora dauerhaft und es kann zu Mangelerscheinungen oder Übersäuerung kommen. In einem sauren Milieu gedeihen chronische Entzündungen und bösartige Krankheiten (z. B. Krebs). Der Körper kann außerdem Vitamine nicht mehr umbauen, weil ihm die dafür notwendigen Bakterien fehlen. Ein Teufelskreis, der ab einem gewissen Alter nur schwer rückgängig gemacht werden kann.

Hunde und Katzen können eine Erkrankung sehr viel besser überwinden, oder gar nicht erst erleiden, wenn ihr Darm richtig besiedelt ist und die guten Bakterien rohes Futter erhalten, um ihre wichtige Arbeit zu leisten. Dazu passt mein Lieblingszitat von Hippokrates: „Lass Nahrung deine Medizin sein!“


 

Ernst Bamert

Ernst BramertErnst Bamert absolvierte die Ausbildung zum Tierheilpraktiker an der Akademie für Tiernaturheilkunde (ATM) in Bad Bramstedt und ist Mitglied im Fachverband niedergelassener Tierheilpraktiker. In seiner Praxis in Hamburg-Ottensen behandelt er Hunde, Katzen und andere Kleintiere in den Bereichen Homöopathie, biologische Medizin, Ernährungsberatung und Pflanzenheilkunde.

 

WEITERE INFORMATIONEN
www.dertierheilpraktiker.com
Tel. 040. 987 619 84

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