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Checkliste: Ein Welpe zieht ein – was du beachten solltest?

Checkliste: Ein Welpe zieht ein – was du beachten solltest?

Erziehung & Haltung
Date 05.07.2021

Einkaufsliste: Was brauche ich alles, damit sich mein Welpe wohlfühlt?

  • Wasser- und Futternapf / Futterstation: Zur Erstausstattung für deinen Welpen gehören leicht zu reinigende und fest stehende Wasser- und Futternäpfe. Eine gute Möglichkeit für Hunde, die noch stark wachsen werden, ist eine Futterstation. Diese kannst du in der Höhe verstellen, wenn dein Hund größer wird.
  • Schlafplatz: Ein Hundekorb oder Hundebett mit einem erhöhten Rand bieten deinem Welpen einen sicheren Rückzugsort. Am besten bedeckst du das Körbchen oder Bett mit einer waschbaren Hundedecke, die kuschelig und gleichzeitig gut zu reinigen ist. Richte den Schlafplatz an einer ruhigen Stelle ein, wo dein Welpe nicht alles im Blick hat und abschalten kann.
  • Leine, Halsband oder Hundegeschirr: Je nach Gewöhnung und Größe benötigt dein Welpe ein passendes Halsband oder Hundegeschirr. Dazu brauchst du eine Leine aus robustem Material, die in der Länge verstellbar ist.
  • Schleppleine: Anfangs klappt der Rückruf oft noch nicht zuverlässig. Daher empfehlen wir dir eine 2 bis 5 Meter lange Schleppleine, um deinen Welpen an den Freilauf auf Spaziergängen zu gewöhnen.
  • Spielzeug: Kauspielzeug ist bei Welpen besonders beliebt. Dein Welpe wird beim Zahnwechsel unterstützt und nebenbei werden deine Möbel vor dem Kautrieb deines jungen Hundes geschützt. Hierfür sind ein Stück Horn oder eine feste Wurzel besonders gut geeignet. Denke daran, dass die Spielzeuge für deinen Hund von der Größe her passen sollten. Für Apportierhunde (z.B. Golden Retriever oder Labrador) sind eingebaute Quietscher nicht zu empfehlen, da sie zum übertriebenen Kauen auf dem getragenen Gegenstand animieren.
     
  • Futter und Futtermenge: Zu Anfang ist es ratsam, das bekannte Futter, das dein Welpe bereits vor seinem Umzug beim Züchter bekommen hat, weiter zu füttern. Hat dein kleiner Hund sich eingelebt, kannst du das Futter leicht umstellen. Wie du deinen Welpen auf BARF umstellen kannst, erfährst du hier. Die richtige Futtermenge für deinen Welpen kannst du leicht selbst bestimmen: Hier erfährst du wie das geht.
  • Fellpflege: Eine Bürste fürs Fell und eine Zeckenzange genügen als Erstausstattung für die meisten Welpen.
  • Leckerlis fürs Welpentraining: Zur Belohnung und Motivation sind Leckerlis fester Bestandteil eures Alltags und eurer gemeinsamen Welpentrainings. Dein Welpe wird sie lieben! Achte darauf, dass diese ohne ungesunden Zusatzstoffe, wie Zucker, Farb-, Lock- und Konservierungsstoffe auskommen. Um deinem Welpen nicht zu viel zu füttern, ziehst du die Menge der Belohnungsleckerlis am besten von der regulären Futtermenge ab.
  • Hundehandtücher: Um kleine Missgeschicke zu beseitigen oder die Pfoten zu reinigen sind alte Frotteehandtücher am besten geeignet.
  • Autosicherung für den Welpen: Holst du deinen Welpen mit dem Auto ab? Dann solltest du an eine geeignete Autosicherung für den kleinen Vierbeiner denken, z.B. eine Transportbox für Hunde, ein Hundegurt oder ein Sicherheitsgitter, durch das der Welpe geschützt wird.

Hundeversicherung rechtzeitig abschließen

Auch an erst einmal lästig erscheinende Vorgänge, wie den Abschluss einer Hundeversicherung solltest du denken. Unfälle können immer passieren und du kannst nie wissen, wie sich dein Welpe und später ausgewachsener Hund beispielsweise in bedrohlichen Situationen verhalten wird. Welche Sicherheiten du beim Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung erhältst, erfährst du zum Beispiel beim Hundeversicherer balunos.

Hund anmelden

Dein Hund muss bei deiner Gemeinde angemeldet werden. Dann bekommt er seine Hundemarke und der Betrag für die Hundesteuer wird je nach den Gemeindesätzen in deiner Region festgelegt.

Nachbarn informieren

Aus Erfahrungen können wir dir nur raten, deine Nachbar und dein näheres Umfeld über den Einzug deines Welpen vorab zu informieren. So können sich Freunde und Anwohner auf deinen neuen Mitbewohner einstellen und haben auch mehr Verständnis, sollte es mal zu Ruhestörungen oder anderen Unannehmlichkeiten kommen.

Zeit nehmen bzw. Urlaub nehmen

Um deinem Welpen die Eingewöhnung in seinem neuen Zuhause zu erleichtern, sollte eine feste Bezugsperson die ersten zwei Wochen viel Zeit mit ihm verbringen und eine stabile Bindung zu ihm aufbauen. Hier kann es hilfreich sein, zum Einzug Urlaub zu nehmen. So hat der Kleine die Zeit, die er braucht, um richtig im neuen Zuhause anzukommen und nächtliche Unruhen während der Eingewöhnungsphase könnt ihr auch besser wegstecken.

Zuhause sicher machen

Zieht der Welpe bei dir ein, wird er nach und nach alles in seinem neuen Zuhause erkunden und ausprobieren und anknabbern wollen. Mögliche Gefahrenquellen, wie herumliegende Stromkabel, giftige Zimmerpflanzen, für Hunde ungenießbare Lebensmittel, Reinigungs- und Arzneimittel, gefährliche Dekorationen (z.B. aus Glas), lose Teppiche, steile Treppen solltest du ausschalten sowie gegebenenfalls den Garten von giftigen Pflanzen befreien und umzäunen. Hast du alle Tipps unserer Checkliste beachtet? Dann kann dein Welpe einziehen! Wir wünschen dir einen guten Start in eine wunderbare gemeinsame Zeit mit deinem vierbeinigen Liebling.

Du willst wissen, was dich in den ersten Wochen mit Welpe erwartet? Dann lies gerne weiter.

 

Text: Pauline Schnell

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