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BARF oder Nassfutter?

BARF oder Nassfutter?

Wissen
Date 25.08.2021

Egal wo du auf andere Hundebesitzer triffst, ob in der Hundeschule, auf der Hundewiese oder bei gemeinsamen Spaziergängen, früher oder später kommt das Thema meist auf die Ernährung der lieben Vierbeiner: "Und was gibst du deinem Hund?" Darüber, was das Gesündeste für den vierbeinigen Gefährten ist, scheiden sich die Geister, jedoch haben sowohl BARF als auch Nassfutter ihre Vor- und Nachteile, die wir hier einmal beleuchten wollen.

Vor- und Nachteile von BARF

Je naturbelassener das Futter, desto besser – BARFen bedeutet Fütterung nach dem Vorbild der Natur. Rohfleisch, Innereien und pflanzliche Bestandteile sind der Zusammensetzung eines Beutetieres in der freien Wildbahn nachempfunden. So soll eine vollkommen natürliche Ernährung deines Hundes frei von jeglichen Geschmacksverstärkern, Konservierungs- und anderen Zusatzstoffen deinen Liebling rundum gut versorgen.

Ein entscheidender Vorteil bei dieser Art der Fütterung ist, dass durch die schonende Verarbeitung alle Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben, die sonst durch das Kochen – beispielsweise bei der Herstellung von Nassfutter – zerstört werden würden. Außerdem soll der Hundemagen und -darm die gesunden Bestandteile der Nahrung in roher Form besser aufnehmen können als aus gekochtem oder auf andere Weise weiterverarbeitetem Fleisch.

Ein weiterer Vorteil ist die Kontrolle über das, was dein Hund täglich frisst. Beim BARFen weißt du genau, was da in den Napf kommt. Das ist unter anderem auch bei Futtermittelallergien und Ausschlussdiäten ein großer Pluspunkt für die BARF-Ernährung.

Hier findest du weitere Vorteile der BARF-Ernährung.

Als Nachteile sehen einige Hundebesitzer die im Vergleich zu konventioneller Tiernahrung höheren Kosten, die das BARFen verursacht, sowie den Umstand, dass die Fleischrationen gefroren oder gekühlt aufbewahrt werden müssen. Auch haben manche Hundefreunde bedenken, was mögliche Mangelerscheinungen durch das BARFen angeht, da die Portionen größtenteils selbst zusammengestellt werden müssen und nicht als Alleinfuttermittel verkauft werden. Andererseits ernähren wir Menschen uns genauso von selbst zusammengestellter Kost und Gerichten – daher ist dieses Argument nur teilweise nachvollziehbar. Im Zweifel ist es sinnvoll einmal Rücksprache mit deinem Tierarzt zu halten. Über ein Blutbild kann dieser Mängel in der Versorgung auch leicht feststellen und dich dementsprechend beraten.

 Vor- und Nachteile von Nassfutter

Wie BARF versorgt Nassfutter deinen vierbeinigen Gefährten mit wichtigen Proteinen. Darüber hinaus ist auch der Anteil an Flüssigkeit hoch, wie der Name schon verrät. Für Hunde, die wenig trinken, kann der Flüssigkeitsanteil ein großer Vorteil sein, gleichzeitig birgt er aber das Risiko, Durchfall zu verursachen. Das gekochte Futter hat immer eine weiche, zarte Konstinenz – rohes Fleisch kann hingegen auch mal etwas zäh sein. Je nachdem wie stark und groß das Gebiss deines Lieblings ist, kann Nassfutter gegebenenfalls also besser geeignet sein. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Handhabung und dass die Dosen leicht transportabel sind.

Klarer Nachteil von Nassfutter ist das Kochen: So gehen bei der Herstellung viele Vitamine verloren, die anschließend künstlich hinzugefügt werden müssen. Als unschönen Nebeneffekt empfinden viele Besitzer, dass ihre Hunde durch die Fütterung mit Nassfutter unangenehm riechen.

Fazit: BARF oder Nassfutter?

Es gibt keine eindeutige Antwort auf die Frage, ob du deinen Hund besser BARFen oder mit Nassfutter versorgen solltest. Diese Entscheidung ist individuell für jeden Vierbeiner unterschiedlich zu bewerten und hängt unter anderem auch von deinem Lebensstil und deinen persönlichen Präferenzen ab. Bist du dir in deiner Wahl unsicher, besprich das Thema doch einmal mit einem Tierarzt oder Ernährungsberater. Es gibt hier kein richtig oder falsch, sondern nur einen für dich und deinen Vierbeiner geeigneten Weg, der euch eine tolle gemeinsame Zeit und deinem Liebling ein langes und vitales Hundeleben bescheren kann.

 

Text von: Pauline Schnell

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