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Fotos frei Schnauze

Fotos frei Schnauze

Unterhaltung
Date 18.07.2018

Welche Hunde leben bei Ihnen?
Christian Vieler: Die Hundeanschaffung war ein gemeinsames Ehe-Projekt. Die Ehe ist gegangen, der Hund blieb. Lotte (Indian Summer vom Appelhoff) hat gerade ihren 12. Geburtstag gefeiert. Sie ist in vielen Dingen ein typischer Labrador: Futter orientiert, auf die Familie fixiert und herzensgut. Außerdem ist Lotte der unsportlichste Hund, den ich je kennengelernt habe! Anni (Annika vom Weinparadies) ist neu in der Familie und ein fünf Monate junges Doberfräulein. Sie ist super freundlich und mischt unser Rudel ordentlich auf.

Wie sind Sie zur Fotografie gekommen?
Mit meiner ersten Spiegelreflexkamera, die ich tatsächlich erst in den späten 2000ern mein Eigen nannte. Um Freunde, Bekannte oder gar fremde Modelle nicht mit meinen damals kläglichen fotografischen Kenntnissen zu quälen, musste Lotte herhalten. Für ein Leckerli (oder zwei) ließ sie alles über sich ergehen und ich konnte in Ruhe an allen Knöpfen drehen.

Was ist Ihnen bei Hundefotos wichtig?
Ich versuche, den Tieren in meinen Bildern sehr nahe zu kommen. Deshalb nehme ich neben den „Schnappschüssen“ hauptsächlich Studio-Kopfportraits auf, die den Betrachter in eine fast intime Nähe zum Hund bringen. Eine gehörige Portion Humor darf auch nicht fehlen.

Wie entstand die Idee für Ihre „Schnappschüsse“?
Das war reiner Zufall. Ich wollte mit einem neuen Blitz ausprobieren, Bewegung einzufrieren. Also setzte ich Lotte vor die Kamera – und sie bewegte sich nicht … Ich warf Leckerlis, um Action ins Spiel zu bringen und hielt mit der Kamera drauf. Dass die Bilder einen erheblichen Spaßfaktor besitzen, habe ich erst später beim Aufräumen der Festplatte bemerkt.

Was mögen Sie an diesen Aufnahmen besonders?
Viele Fotos sind auf den ersten Blick spektakulär, energiegeladen und lustig. Ich sehe dahinter hauptsächlich den Ausdruck von Emotionen. Die meisten Hunde schauen auf den „Schnappschüssen“ aus, als ob sie Lust, Verlangen, Panik oder schiere Freude empfinden. Ob die jeweiligen Gefühle tatsächlich in der Sekunde „hinterlegt“ sind, kann ein Tierpsychologe besser beantworten.

Haben Sie ein Lieblingsfoto?
Ich betrachte jedes Bild mit meinem Hund Lotte besonders gern. Nicht, weil es mein Vierbeiner ist, sondern viel mehr, weil sich durch das Fotografieren von Lotte mein komplettes Leben geändert hat. Und zwar in einer Art, die ich mir nie hätte erträumen lassen. Eines meiner Lieblingsbilder von Lotte trage ich deshalb als Tattoo auf dem Arm.

Haben Sie Tipps, wie man selber ein tolles Foto von seinem Hund aufnehmen kann?
Ein paar Tricks, für die man keine Profikamera benötigt und die auch mit dem Handy funktionieren: In den meisten Fällen wirken Fotos besser, wenn man sich auf Augenhöhe mit dem Tier begibt. Außerdem hilft die Fragestellung: Wann mag ich meinen Hund besonders gerne? Wann ist er am niedlichsten, wann am verrücktesten? Antwort gefunden? Dann die Situation provozieren und die Kamera bereithalten.

WEITERE INFOS
www.vieler-photography.com

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