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Durchfall bei Katzen

Durchfall bei Katzen

Gesundheit
Date 14.12.2021

Neben anderen Katzenkrankheiten sind auch Verdauungsbeschwerden wie Durchfall bei Katzen ein häufiges Problem. Je nach Ursache kann dieser von Unwohlsein und Erbrechen begleitet sein. Doch was kannst du tun, wenn deine Katze Durchfall und Erbrechen hat? Was kannst du deiner Katze bei Durchfall zu essen geben und wann wird Durchfall bei Katzen gefährlich? Hier findest du hilfreiche Tipps zum Thema und wichtige Informationen zu Auslösern, Symptomen, Ursachen und Behandlung von Durchfall bei Katzen.

Durchfall bei Katzenkitten oder kranken Katzen

Besondere Vorsicht ist bei Katzenkitten mit Diarrhö oder kranken Katzen mit Durchfall geboten, die den Flüssigkeitsverlust nur schwer ausgleichen können, und eine Gefahr für die Gesundheit der Tiere bedeuten. Auch wenn du eine Vergiftung vermutest, zum Beispiel durch das Aufschlecken von Frostschutz- oder Reinigungsmitteln, solltest du schnell reagieren und deine Katze mit ihren Symptomen beim Tierarzt vorstellen. Schnelle Hilfe verbessert in einem solchen Fall die Heilungschancen enorm und kann sogar das Leben deines Tieres retten.

Ursachen für Durchfall bei Katzen

Als Symptom kann Durchfall bei Katzen unterschiedlichste Ursachen und Auslöser haben. Mögliche Ursachen für die a Diarrhö können folgende sein:

  • Futter: Durchfall bei Katze kann durch Futterumstellung, falsche Ernährung, Futtermittelunverträglichkeiten oder Vergiftungen hervorgerufen werden.
  • Infektionen: Deine Katze leidet unter einer Infektion mit Bakterien, zum Beispiel Salmonellen, Viren, beispielsweise FIV oder FIP, oder Parasiten, wie Würmern, Gardine oder Konzilien. Diese Diagnose kann nur ein Tierarzt sicherstellen.
  • Stoffwechselerkrankungen: Durchfall kann bei Katzen auch durch eine Stoffwechselerkrankung, bedingt durch eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, Schilddrüsenüberfunktion oder Gallengangsentzündung, hervorgerufen werden.
  • Tumore: Beispielsweise können Lymphome zu einer Beeinträchtigung der Verdauung führen.
  • Stress: Katzen sind Gewohnheitstiere. Ändert sich etwas in Ihrer Umgebung, beispielsweise durch einen Umzug, kann das zu großem Stress führen, der sich negativ auf die Funktion des Magen-Darm-Trakts auswirken kann.

 Wichtig: Sollte der Durchfall deiner Katze länger dauern, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

Diagnose und Behandlung von Durchfall bei Katzen

Die Ausscheidungen bei Katzen mit Durchfall kann verschieden aussehen. Der Kot einer gesunden Katze ist fest und zigarrenförmig, während Durchfall bei Katzen ein anderes Aussehen hat: Der weiche Kot kann auf Magen-Darm-Probleme beim Tier hinweisen. In diesem Fall ist der Kot oft nicht nur weich, sondern die Katze hat Durchfall mit durchsichtigem Schleim, was auf Dickdarmdurchfall hinweist. Dünndarmdurchfall ist dagegen wässrig. Wenn du Durchfall (auch Diarrhö genannt) bei deiner Katze bemerkst, muss das kein Grund zu großer Sorge sein. Die Ursachen für verflüssigten Kot bei deinem Tier können harmlos sein: Vielleicht hat deine Katze einfach nur „etwas Falsches gefressen“ und die Symptome legen sich nach kurzer Zeit wieder. Kurzfristiger Durchfall kann zum Beispiel auftreten, wenn deine Katze gewürzte Speisen stibitzt oder den Inhalt der Mülltonne gefressen hat. Ist deine Katze ansonsten fit und gesund, kannst du guten Gewissens einen Tag warten und beobachten, ob sich der Durchfall von alleine legt.

Wie kann man Durchfall bei Katzen stoppen?

Kennst du die Ursache für den Durchfall bei deiner Katze, kannst du schnell reagieren und beispielsweise die Erreger bekämpfen oder gegebenenfalls weiteren Stress für deine Katze vermeiden. Gerade stressbedingten Durchfall kann man mit liebevoller Pflege und Achtsamkeit behandeln. Ist die Ursache jedoch unklar, solltest du länger anhaltenden oder extreme Durchfall bei Katzen auf jeden Fall beim Tierarzt abklären lassen. Dieser kann dich nach der Untersuchung bei Diagnose und Behandlung am besten unterstützen. So geht es deinem Stubentiger hoffentlich schnell wieder besser.

Was der Katze bei Durchfall zu essen geben?

Vor allem benötigt deine Katze viel Wasser. Biete ihr ausreichend frisches Wasser an, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, der durch den Durchfall entsteht. Auch ungewürzte Brühen vom Huhn oder Gemüsebrühen helfen deinem Tier, die verlorene Flüssigkeit wieder aufzufüllen. In unserem Shop findest du neben hochwertigem BARF Katzenfutter auch leckere Kraftbrühen oder Gemüsebouillons, um deine Katze schnell wieder aufzupäppeln.

Zur Regulierung der Verdauung und um den Magen-Darm-Trakt zu schonen, kannst du deiner Katze eine leichte Schonkost füttern. Als Schonkost eignet sich beispielsweise gegartes Hühnchenfleisch oder Heilerde und Flohsamenschalen, die du unter das Futter mischst. So kannst du Durchfall und Blähungen mildern und die Darmtätigkeit unterstützen.

Wann wird Durchfall bei Katzen gefährlich?

Ist der Durchfall bei deiner Katze sehr stark oder die Konsistenz des Kotes nach 24 Stunden noch nicht deutlich fester geworden, solltest du zur Sicherheit die Symptome beim Tierarzt abklären lassen. Außerdem solltest du darauf achten, ob zum Durchfall Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit und Bewegungsunlust hinzukommen, da diese Symptome auf eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Parasiten hinweisen können. Diese kann ein Tierarzt anhand von Kotproben oder Bluttests diagnostizieren. Daher ist es sinnvoll, eine Kotprobe zum Besuch beim Tierarzt mitzubringen und dem Arzt genaue Auskunft über das Futter zu geben.

Weitere Tipps rund um das Thema Katze, Pflege, Gesundheit deiner Katze und richtiges Füttern findest du in unserem Magazin!

 

TEXT: Pauline Schnell

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