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Dick, fett, adipös – Übergewicht als Hundevolkskrankheit

Dick, fett, adipös – Übergewicht als Hundevolkskrankheit

Gesundheit
Date 02.01.2020

Hamstern, wenn gute Beute geboten wurde, sicherte in harten Zeiten das Überleben. Das sieht heute anders aus: ein gemütliches Körbchen, ein sich regelmäßig füllender Fressnapf in Reichweite und feine Leckereien non stop. Hinzu kommt weniger Bewegung als dem Vierbeiner gut tut. Folgen dieses Ungleichgewichts sind ein aus dem Leim gehender Hundekörper. Das fette Problem kann an den Rippen ertastet werden, die nicht mehr leicht unter dem Fell spürbar sind. Von oben betrachtet weist der übergewichtige Hund keine deutliche Taille mehr auf. Übergewicht beim Vierbeiner kann auch auf der Waage gemessen werden, jedoch sind Idealgewichte immer nur grobe Schätzwerte, die je nach Rasse, Geschlecht und Größe stark variieren können.

Hunde besitzen keine Sättigungsrezeptoren an der Magenschleimhaut, die das Signal bei vollständiger Füllung geben. Unsere Vierbeiner können somit tatsächlich fressen bis sie platzen. Ein bettelnder Hund zeigt somit keinen Hunger, sondern ist ganz einfach schlau. Da nicht jeder Hundebesitzer dem „Hungerblick“ widerstehen kann, wird allzu oft mehr gefüttert als Hund braucht. Dies führt schnell zu Übergewicht, das sich bis zur Adipositas (Fettsucht) steigern kann, bei welcher 20% des Idealgewichtes überstiegen wird.

Dicke Hunde – ein Gesundheitsproblem?

Das dicke Hundeproblem steht in den Industrieländern auf Platz Nummer eins der häufigsten Krankheiten. Hauptprobleme der Fettsucht sind die Anerkennung des Problems durch den Hundebesitzer (wer gibt schon gerne zu, dass sein Hund fett ist?) und die Folgen des Übergewichtes. Das zusätzliche Gewicht belastet den gesamten Bewegungsapparat des Hundes – Gelenke, Knochen, Sehnen müssen im wahrsten Sinne des Wortes mehr stemmen, als ihnen ursprünglich zugedacht ist. Neben dem Bewegungsapparat leiden Stoffwechsel und Organe unter dem sich ansammelnden Fett. Es kann zu Herzproblemen, Stoffwechselentgleisungen, Haut- und Fellproblemen kommen.

Dicke Hunde leiden

Neben den medizinischen Aspekten kommt die reduzierte Lebensqualität des Tieres hinzu, denn die Mobilität ist je nach Übergewicht massiv eingeschränkt. Um ein Übergewicht beim Hund zu behandeln sind zwei Aspekte wichtig: eine schrittweise Gewichtsreduktion und die Therapie aller anfallenden Begleitsymptome. Ähnlich wie beim Menschen muss die Ernährung des Hundes sinnvoll umgestellt werden. Dies bedeutet auch, dass unbedingt darauf geachtet werden muss, Mangelerscheinungen an lebenswichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zu vermeiden. Hierfür benötigt der Vierbeiner eine fettarme Ernährung mit hochverdaulichem Eiweiß und gesunden Ballaststoffen. Bei Leckerlis ist auf das richtige Maß und die richtige Wahl zu achten: fettarme Lunge und magere Fleischwürfel dürfen auch bei Diät gerne als Belohnung verwendet werden. Selbstverständlich in Maßen. 

Dicksein – eine Frage der Gene?

Genau wie beim Menschen, gibt es bei Hunden Typen und Rassen, die schneller Fett ansetzen als andere. Hierzu gehören u.a. Labradore, Retriever, Bulldoggen, West Highland Terrier und Cocker Spaniel. Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regel. Je nach Auslauf und Veranlagung sollte hier auf eine angepasste Ernährung geachtet werden. Kritsch betrachtet werden muss zudem der Leckerli-Konsum. Bekommt Hund unterwegs häufig etwas zugesteckt, muss dies bei der Rationierung des Hauptfutters berücksichtigt werden. Auch hormonell bedingt, kann sich die Figur ändern. Vierbeiner, die kastriert wurden, neigen zu plötzlichen Fettpolstern. Aufgrund dessen muss das Futter nach der Kastration beobachtet und unter Umständen umgestellt werden.

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