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Das Coronavirus – Was Hunde- und Katzenhalter jetzt wissen müssen

Das Coronavirus – Was Hunde- und Katzenhalter jetzt wissen müssen

Gesundheit
Date 23.03.2020

Können Hund und Katze Corona bekommen?

Aktuell wächst die Sorge, sich mit dem Corona-Virus Sars-CoV-2 zu infizieren täglich. Doch wir haben eine gute Nachricht für Sie: Haus- und Nutztiere sind von der Gefahr nicht betroffen. Laut des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit können weder Hunde noch Katzen vom neuartigen Virus COVID-19 befallen werden:

„Auch nach den vorliegenden Stellungnahmen des European Centre for Disease Control (ECDC) und der WHO gibt es keine Hinweise auf Infektionen von Haus- und Nutztieren mit SARS-CoV-2.

[…]

Für die klassischen Haustiere wie Hund und Katze werden zunächst keine weiteren zwingenden Maßnahmen wie die Absonderung/Trennung oder Quarantäne empfohlen.“

Dennoch ist es in diesen Tagen wichtig, auf eine sorgfältige Händehygiene zu achten. Das Händewaschen sollte auch nach dem Kontakt mit Tieren selbstverständlich dazu gehören, da es uns Menschen generell vor Bakterien schützt.

Können Hund und Katze Corona übertragen?

In der chinesischen Stadt Wuhan, wo die Corona-Krise begann, flüchteten kurz vor Abriegelung der Stadt viele Einheimische Hals über Kopf. Ihre Haustiere ließen viele bei der Flucht zurück, unter anderem weil sich das Gerücht hartnäckig hält, dass Hunde und Katzen COVID-19 auf den Menschen übertragen würden.

Doch die Weltgesundheitsorganisation WHO kann beruhigen: „Obwohl in Hongkong ein Fall bekannt wurde, indem ein Hund als infiziert getestet wurde, gibt es keine Hinweise darauf, dass ein Hund, eine Katze oder ein anderes Haustier COVID-19 übertragen kann.“

Moment, also war doch ein Hund infiziert? Keine Panik, der betroffene Zwergspitz lebte mit einer COVID-19-infizierten Frau in einem Haushalt. So wurde beim engen Kontakt mit Frauchen genetisches Material der Infizierten auf den Spitz übertragen. Durch Abstriche in Rachenraum und Nase wurde der Hund daraufhin mehrmals schwach positiv auf das Virus getestet. Nun befindet sich der Zwergspitz in Quarantäne, ist aber weiterhin symptomfrei.

Bleibt uns, den Tierschützern in Wuhan zu danken, die durch ihren unermüdlichen Einsatz versuchen, ca. 50.000 frauchen- und herrchenlosen Hunde und Katzen in Wuhan zu retten.

Was sollten Sie mit Hund und Katze tun, wenn Sie in Quarantäne sind?

Falls Sie als Hundebesitzer in häusliche Quarantäne geraten, wird dies problematisch, wenn Sie keinen eigenen Garten haben. Gassi gehen wird unter diesen Umständen nicht möglich sein. Doch wo soll Ihr Liebling dann das Geschäft verrichten?

Hier ein paar Ideen, wie Sie Ihren Liebling gut versorgen, ohne die Quarantäne zu verlassen:

  • Fragen Sie Nachbarn oder Freunde, ob sie Ihren Hund zur Gassirunde abholen.
  • Fragen Sie einen Tierfreund, ob er Ihren Hund für die Zeit der Quarantäne zu sich nimmt.
  • Auch in entsprechenden Gruppen, zum Beispiel bei Facebook, können Sie um Hilfe bitten.
  • Alternativ können Sie Ihren Hund für die Zeit der Quarantäne in eine Tierpension geben.

Die allgemeinen Hygieneregeln im Umgang mit Hund und Katze sollten Sie natürlich besonders in der häuslichen Quarantäne einhalten. Das bedeutet, nach den Streicheleinheiten auf jeden Fall die Hände waschen und während der Quarantäne auf zu intensive Streicheleinheiten verzichten. So vermeiden Sie, dass Ihr Vierbeiner das Virus im Haushalt verteilt. Aus diesem Grund sollte Ihr Liebling in der Zeit der Quarantäne auch nicht Ihr Gesicht abschlecken.

Was tun bei einer Ausgangssperre?

Was ist aber, wenn Sie von einer Ausgangssperre betroffen sind? Eine Isolation sowie Einschränkung der Bewegung ist nicht nur für den Menschen problematisch, auch Hunden ist – je nach Rasse – von Natur aus ein ausgeprägter Bewegungsdrang mitgegeben. Selbstverständlich dürfen Sie mit Ihrem Hund an die frische Luft, damit er seine Notdurft verrichten kann. Auch gegen ein wenig Bewegung ist in diesem Zusammenhang nichts einzuwenden, solange Sie diese auf das Nötigste beschränken und den empfohlenen Mindestabstand von anderthalb bis zwei Meter zu anderen Personen einhalten.

Während sich jedoch ein gemütlicher Mops oder Elo mit einigen Mini-Spaziergängen sehr wahrscheinlich eine Zeit lang zufrieden geben wird, kann man das von einem Jack Russel, einem Pointer oder einem Border Collie tendenziell nicht erwarten. Hierfür gibt es zahlreiche Ideen, wie Sie Ihren Hund drinnen nicht nur beschäftigen, sondern auch geistig auslasten können. Sie werden überrascht sein, welche Wirkung ein wenig Kopfarbeit hervorrufen kann. Wie wäre es beispielsweise hiermit?

  1. 4 Coole DIY Ideen | Hunde drinnen geistig beschäftigen – lustige kleine Schnüffelspielchen für Hunde von Ikarusdoodle
  2. Hunde artgerecht zu Hause beschäftigen – Ein Interview mit der Hundepsychologin und Verhaltensberaterin Nadja Lichthardt auf waschbaer.de
  3. Hundetraining – 6 Top Ideen zu Indoorauslastung – intelligentes und anspruchsvolles Hundetraining für besondere Spürnasen von meintraumhund.de

In unseren Social Media Kanälen Facebook, Instagram und Pinterest finden Sie  weitere schöne Ideen, wie Sie Ihren Hund auch drinnen optimal auslasten können.

Ganz unkompliziert wird es hingegen für Katzenhalter. Denn während Ihr Stubentiger sich sicher über etwas mehr Gesellschaft von Ihnen freut, darf Ihr Freigänger zum aktuellen Stand der Forschung weiterhin ungehindert vor die Tür. Hier bleibt alles wie gehabt, Einschränkungen gibt es für Katzen nicht.

Hund und Katze Sicherheit geben

Aus Erfahrung wissen Sie bestimmt, dass Ihr sensibler Vierbeiner sofort merkt, wenn Sie unruhig werden oder Ihnen etwas auf der Seele liegt. Daher möchten wir Ihnen Folgendes ans Herz legen: Bleiben Sie nicht nur gesund, sondern bei aller Vorsicht auch ruhig und gelassen, um Ihrem Liebling in dieser Zeit Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln.

Wir alle hoffen, dass diese schwierige Phase bald vorüber geht und wünschen Ihnen und Ihren Vierbeinern vor allem Gesundheit und ein gutes Durchhaltevermögen.

 

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