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Weihnachten mit Hund – worauf solltest Du achten?

Weihnachten mit Hund – worauf solltest Du achten?

Erziehung & Haltung
Date 02.12.2016

Entspannte Zeit zur Festlichkeit

Biete deinem Hund frische Luft und Bewegung

Da die Zeit an und um Weihnachten herum meist sehr turbulent ist, gönne Dir und deinem Vierbeiner lange, entspannende Spaziergänge an der frischen Luft. Ein Spaziergang im Wald, bei glitzerndem Schnee im Sonnenschein, ist erholsam und gibt Kraft.

Sorge für Auszeiten

Hat sich an den Weihnachtsfeiertagen Besuch bei Dir angekündigt? Beachte dabei, dass dein Hund die Veränderung bemerken wird. Die Vorbereitungen und die Geschäftigkeit in der vertrauten Umgebung oder der Besuch mehrerer Personen verbreiten eine gespannte Erwartung und möglicherweise Nervosität. Hunde sollten genauso abschalten und entspannen dürfen wie wir. Gebe ihm die Möglichkeit, sich dorthin zurückzuziehen und sich wohlzufühlen – in einen anderen Raum oder zum Beispiel eine Hundebox. Doch bedenke dabei: Dein Hund kann seine Ruhepausen in einer Hundebox nur dann genießen, wenn er im Vorfeld Schritt für Schritt und behutsam an diese gewöhnt wurde. Nur dann ist sie für ihn ein Sicherheit ausstrahlender Zufluchtsort, an den er sich freiwillig zurückziehen möchte. Hat er die Box als sichere Höhle angenommen, ist er in Ruhe zu lassen – und zwar von allen Familienmitgliedern und Besuchern.

Richtig barfen - Hunde zu Weihnachten richtig ernähren

Hunde richtig zu barfen ist auch in der turbulenten Weihnachtszeit nicht schwer. Sollte Dir jedoch ausnahmsweise Zeit fehlen die Mahlzeiten selbst zusammen zu stellen, greif doch einfach auf bereits fertige BARF-Menüs zurück. So weißt Du, dass dein Hund alles bekommt was er braucht – und schmecken werden sie ihm auch. Wie wäre es beispielweise mit einem Gourmet-Menü vom Wild mit Birne & Waldfrüchten oder mit dem Menü vom Lamm mit Fenchel & Zucchini?

Auf welche Köstlichkeiten sollte dein Hund verzichten?

Die Versuchung ist groß. Zu Weihnachten gibt es die feinsten Delikatessen und Leckereien auf dem Tisch. Und wer seinen Hund liebt, teilt – oder? Falsch! Denn nicht alles, was uns gut tut oder schmeckt, bekommt auch deinem Hund. Einige Lebensmittel sollten grundsätzlich tabu sein – auch wenn die Verlockung zur Weihnachtszeit besonders groß ist. Wir verraten Dir welche das sind und warum sie nicht in den Napf deines Lieblings gehören.

  • Schokolade: Für Menschen eine süße Sache, kann sie für den Hund eine Todesfalle werden. Schokolade enthält Theobromin und diesen Inhaltsstoff können Hunde nur schlecht abbauen. Je höher der Kakaoanteil einer Schokolade, desto höher der Anteil an Theobromin und somit umso gefährlicher. Das gilt natürlich nicht nur für Schokolade, sondern für alle Kakaoprodukte wie auch Kuvertüre. Es wird davon ausgegangen, dass die tödliche Dosis bereits bei ca. 100 mg Theobromin pro Kilogramm Körpergewicht liegt. Und das ist nicht viel.
     
  • Weintrauben und Rosinen: Sie gilt es zu meiden, da bei Hunden nach dem Verzehr schon mehrfach Vergiftungserscheinungen bekannt wurden – es kann zu Nierenschäden kommen und im schlimmsten Fall droht der Tod. Im Allgemeinen wird eine Menge ab 10 bis 11 g Weintrauben oder Rosinen pro Kilogramm Körpergewicht als sehr bedenklich eingestuft.
     
  • (Bitter-)Mandeln: Sie sollten wegen ihres Blausäuregehalts niemals auf dem Speiseplan eines Hundes stehen.
     
  • Tischreste: Tischreste von meist zu stark gewürzten und fetten Speisen stellen keine Leckerei für deinen Vierbeiner dar. Natürlich würde er diese in den seltensten Fällen ablehnen, aber wer seine Hunde gesund ernähren möchte verzichtet komplett darauf.
     
  • Alkohol: Der Hund kann dem Glühwein nicht widererstehen? Bes­ser und gesünder für ihn ist es, wenn der lecker riechende Punschtopf weit weg vom Vierbeiner deponiert wird. Alkohol kann vom Hund nur sehr langsam und unvollständig ver­wertet werden, so dass es bereits kurz nach der Aufnahme zu Symptomen einer ernsten Vergiftung kommt. Kleinste Mengen des tückischen Gebräus führen zu Erbrechen, Koordinationsstörungen und Atemnot. Schwerere Folgen bei Aufnahme größerer Mengen sind Koma und Tod.

Barfen mit Knochen – aber bitte roh!

Knochen spielen bei BARF eine wichtige Rolle, zum einen zur Deckung des Kalziumbedarfs, zum anderen zur Befriedigung des Kauvergnügens. Aber: Wir sprechen hier ausschließlich von rohen Knochen. Wurden Knochen in irgendeiner Form zubereitet, sei es gekocht, gebraten, gegrillt oder auf eine andere Weise wärmebehandelt, hat sich aufgrund der Hitzebehandlung die Knochenstruktur verändert. Die Knochen haben erstens ihre wichtigen Nährstoffe verloren. Zweitens wird durch die Hitzebehandlung das in den Knochen enthaltene Collagen zerstört und in Gelatine umgewandelt. Die Knochen werden trocken, spröde, verlieren an Elastizität und splittern deshalb sehr leicht. Deinem Hund die übrig gebliebenen Knochen der Weihnachtsgans als Leckerbissen zu geben ist also keine gute Idee und kann sogar gefährlich werden. Deshalb: Finger weg von hitzebehandelten Knochen für Hunde.

Auch Tischreste von meist zu stark gewürzten und fetten Speisen stellen keine Leckerei für deinen Vierbeiner dar. Natürlich würde er diese in den seltensten Fällen ablehnen, aber wer seine Hunde gesund ernähren möchte verzichtet komplett darauf.

Besondere Hundeleckerlis zu Weihnachten

Willst Du deinem Vierbeiner in der Weihnachtszeit eine ganz besondere Freude machen, kannst Du ihm sein Fleisch selbst trocknen. Grundsätzlich eignet sich zum Selbsttrocknen ein mageres Stück vom Rind sehr gut. Einfach in dünne Streifen schneiden und diese eng nebeneinander auf ein Backblech legen. Danach geht es mit dem Backblech für 3 bis 4 Stunden bei ca. 70° bis 80° C ab in den Backofen. Da das Fleisch beim Trocknungsvorgang noch immer Feuchtigkeit abgeben wird, klemmst Du am besten einen Holzkochlöffel zwischen Backofentür und Backofen, damit diese Feuchtigkeit gut verdampfen kann und nicht im Ofen bleibt.
Dir fehlt hierfür die Zeit? Kein Problem, in unserem Online-Shop gibt es tolle Leckerlis wie zum Beispiel die Enten-Pralinés, feinste, getrocknete Reh-Filets uvm. Oder Du überraschst deinen Liebling mit feinen Hundekeksen wie den Strauß-Piccolinis.

So wird dein Weihnachten mit Hund perfekt:

Unbedingt unternehmen:

  • Entspannende Spaziergänge abseits des Rummels
  • Dem Hund im Festtagstrubel Ruhe gönnen, ihm gestatten sich auch mal zurückzuziehen
  • Mit leckeren selbst zubereiteten BARF-Mahlzeiten verwöhnen oder einfach auf bereits fertig zusammengestellte BARF-Menüs zurückgreifen
  • Selbstgemachte Leckerlis kredenzen oder besondere Leckerlies wie hundegerechte Pralinés anbieten

Unbedingt vermeiden:

  • Hunden Schokolade, Weintrauben und Rosinen, Mandeln und Zwiebeln geben
  • hitzebehandelte Knochen verfüttern
  • fette und gewürzte Tischreste an Hunde verfüttern

Wir wünschen Dir ein wundervolles Weihnachtsfest und einen mit deinen Vierbeinern entspannten Rutsch ins neue Jahr!

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TEXT Iris Dürrschmidt // FOTO Tackenberg

 

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