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Rohfleisch im BARF Lexikon

BARF Lexikon: Rohfleisch – Das Herz eines jeden Barfers

 

Rohes Fleisch & Innereien – die Grundlage der artgerechten Ernährung: Die wichtigsten Komponenten beim Barfen sind natürlich Fleisch, Innereien, fleischige Knochen und Knorpel – der sogenannte tierische Anteil. Bei Hunden macht er etwa 80 % der Gesamtfuttermenge beim Barfen aus. Katzen sind reine Karnivoren (Fleischfresser) und können ausschließlich tierische Proteine zur Energiegewinnung nutzen. Deshalb ist wiederum der bedeutendste Faktor dieses tierischen Anteils das Fleisch an sich – auch häufig als „Muskelfleisch“ bezeichnet.

 

Tierisches Eiweiß und Fette können sehr schnell und vor allem effizient verdaut werden. Deshalb werden Eiweiße stets benötigt: für alle Körperfunktionen und um Gewebe aufzubauen sowie zu erhalten. Da beim Rohfüttern der wichtigste Energielieferant für unsere Hunde die Fette sind (auch als Lipide bezeichnet), darf neben magerem Fleisch gerne Fleisch mit einem ordentlichen Fettanteil von bis zu 25 % verfüttert werden. Die Fette werden im Organismus des Hundes mithilfe von Sauerstoff verbrannt und so in Energie umgewandelt. Wird auf längere Sicht zu viel mageres Fleisch gefüttert, kann das durchaus zu Mangelerscheinungen führen. Also gilt wie immer: Die Mischung macht’s. Alle Fleischsorten können beispielsweise gewolft (also ganz fein zerkleinert), in kleinen Brocken, in großen Brocken oder auch am Stück verfüttert werden.

 

 

BARF Rindfleisch als Frostfleisch, RinderherzBARF Rindfleisch

 

Das Fleisch vom Rind ist das wohl beliebteste bei Hund und Katze. Es ist ein idealer Eiweißlieferant und enthält lebenswichtige Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, wie z.B. einen hohen Gehalt an Zink und es gibt es in verschiedensten Ausführungen – von ganz mager bis ganz fett. Gulaschstückchen oder Tartar sind sehr mager und bekömmlich und eignen sich gut für empfindliche Fellnasen. Kronfleisch, wie das Zwerchfell von Rind und Kalb bezeichnet wird, ist ebenfalls sehr bekömmlich und eignet sich gut zur Ernährung von älteren Tieren oder Welpen. Wenn der Vierbeiner es etwas deftiger mag, dann ist Maulfleisch eine kernige und sehr nahrhafte Alternative. Wer sein Tier etwas aufpäppeln will, der ist mit der gelegentlichen Gabe von fettreichem Euterfleisch gut beraten. Auch das Kalbfleisch sei hier noch erwähnt. Es ist ein mageres und leicht bekömmliches Fleisch, das sich gut für empfindliche Mägen eignet.

 

 

BARF Pferdefleisch, PremiumBARF Pferdefleisch

 

Das Fleisch vom Pferd ist äußerst fettarm und eine tolle Alternative zu den klassischen BARF Frostfleisch-Sorten. Es ist ist höchst verträglich, reich an Eisen, Natrium, Magnesium, Kalium und Calcium. Da viele Hunde und Katzen in der Regel noch nie Pferdefleisch zu fressen bekommen haben, eignet es sich sehr gut für eine Ausschlussdiät bei einer Futtermittelunverträglichkeit. Pferdefleisch enthält wenig Cholesterin und Harnsäure.

 

 

 

 

BARF GeflügelfleischBARF Geflügelfleisch

 

Zum Geflügelfleisch zählt das Fleisch von Huhn, Pute, Truthahn sowie Ente, Gans und Strauß. Das Fleisch vom Geflügel ist im Allgemeinen reich an essentiellen Fettsäuren. Der Gehalt an Vitamin C und Vitaminen der B-Gruppe, sowie Magnesium, Eisen, Phosphor, Calcium, Kalium und Natrium ist dabei relativ hoch. Hühner-, Puten-, oder Truthahnfleisch eignen sich deshalb wunderbar für BARF-Anfänger, da es leichtverdaulich und gut bekömmlich ist und gerne angenommen wird.

 

 

BARF LammfleischBARF Lammfleisch

 

Das Fleisch vom Lamm enthält besondere Fette und ist hoch verdaulich. Es beinhaltet gesunde Vitamine wie Vitamin A, B-Vitamine sowie Vitamin C. Auch der hohe Anteil an wertvollen Mineralstoffen wie Kalium, Eisen, Kalzium und Natrium zeichnet das Fleisch aus. Durch die spezielle Konsistenz des Lammfettes ist es sehr verdaulich und empfiehlt sich für empfindliche Hunde- und Katzenmägen sowie für eine Ausschlussdiät bei Futtermittelunverträglichkeiten und Allergikern. Ideal für alle Vierbeiner jeden Alters – ob Welpe, erwachsenes Tier oder Senior!

 

 

BARF WildfleischBARF Wildfleisch

 

Feinstes Wildfleisch, bissfest und hocharomatisch. Wildfleisch ist reich an Mineralstoffen wie Eisen, Zink, Kalzium und Phosphor und den B-Komplex-Vitaminen. Es hat einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und wenige gesättigte Fettsäuren. Es eignet sich hervorragend für eine Ausschlussdiät oder zur Fütterung von empfindlichen Tieren und Allergikern. Ein gesundes Fleisch mit einem geringen Cholesterinanteil.

 

Das Kaninchenfleisch eignet sich hervorragend für Diäten Ihres Vierbeiners. Es enthält wenig Cholesterin, ist fettarm und versorgt Hund und Katze mit essentiellen Fettsäuren. Da das Fleisch sehr mager ist, eignet es sich hervorragend für übergewichtige Hunde und Katzen. Kaninchen können auch im Ganzen verfüttert werden. In diesem Fall jedoch bitte vorher die Därme entfernen (lassen). Das empfehlen wir jedoch keinem BARF-Einsteiger. Übrigens: Das Verfüttern ganzer „Beutetiere“ prägt den Jagdtrieb nicht aus, ebenso wenig wie das Verfüttern von rohem Fleisch.

 

Das Fleisch vom Rentier ist sehr mager und äußerst bekömmlich. Es enthält zahlreiche wertvolle Vitamine und Mineralstoffe wie den Vitaminen A und E und B-Komplex-Vitaminen sowie Eisen und Selen. Es ist sehr zart und hat einen hohen Antteil wertvoller Proteine – ideal zum Abnehmen oder für Hund und Katze mit einem empfindlichen Magen. Das Rentierfett ist dem Fischfett sehr ähnlich und genauso gesund.

 

 

BARF Exotenfleisch wie Strauß, Känguru und LamaBARF Exotenfleisch

 

Das Fleisch vom Känguru ist ein ganz besonderer Leckerbissen. Es hat einen natürlich hohen Protein- und äußerst niedrigen Fettgehalt – ein besonders saftiges Fleisch für alle Vierbeiner jeden Alters. Gut geeignet zur Durchführung einer Ausschlussdiät bei einer Futtermittelunverträglichkeit sowie für Allergiker. Kängurufleisch enthält eine hohe Konzentration an sogenannten konjugierten Linolsäuren (CLA), denen nachgesagt wird krebshemmend und diabetesmindernd zu sein.

 

Das Kamelfleisch schmeckt fast wie Rindfleisch – aber eben nur fast. Nicht allein deshalb wird es sehr gut angenommen und eignet sich bestens vom Welpen bis zum Senior. Das Kamelfleisch hat einen natürlich hohen Proteingehalt und sehr geringen Fettanteil, wehsalb es äußerst bekömmlich ist und als hypoallergen gilt. Das bedeutet, dass es wenige bis keine Allergene enthält. Somit ist es besonders geeignet für Hunde mit einem sensiblen Magen oder bereits von Allergien betroffenen Tieren. Auch für eine Ausschlussdiät ist es eine gute Proteingrundlage. Kamelfleisch ist reich an Eiweiß und enthält viele Mineralstoffe und B-Vitamine.

 

Das Fleisch von der Antilope ist besonders fettarm, sehr zart wie cholesterinarm und besonders für Hunde mit einem sensiblen Magen geeignet. Der Geschmack des feinfasrigen Fleisches gleicht dem des Dammwilds. Das Fleisch selbst eignet sich besonders für allergisch reagierende oder übergewichtige Vierbeiner. Es ist besonders reich an Eiweiß und gesunden Nährstoffen.

 

 

BARF Fisch & MeeresfrüchteBARF Fisch & Meeresfrüchte

 

Fisch sorgt für Abwechslung im Futternapf Ihrer Hunde und Katzen. Reich an Omega-3-Fettsäuren, Jod, Selen, Eisen, Magnesium, Kalium und Phosphor und nicht zuletzt an Vitaminen des Vitamin-B-Komplexes, sowie Vitamin A und D überzeugt es einfach jeden Vierbeiner. Die optimale Alternative für eine abwechslungsreiche Ernährung! Ganz nebenbei stärkt Fisch das Immunsystem und wirkt unterstützend bei Hautproblemen oder Allergien. Ideal für Hunde und Katzen jeder Altersklasse!

 

 

 

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BARF Lexikon – Innereien

 

Die gesunden Eigenschaften innerer Organe als Komponenten zur artgerechten Rohfütterung von Hunden und Katzen

 

Innereien beim Barfen

Zum tierischen Anteil einer ausgewogenen BARF-Mahlzeit gehören Innereien unbedingt dazu. In der Natur sind sie bei jedem Beutetier enthalten, und werden von Wölfen meist zuerst gefressen. Einige Halter scheuen sich davor Innereien zu füttern, weil sie diese fälschlicherweise für minderwertig halten, oder deren Geruch und Konsistenz nicht mögen. Jedoch sind innere Organe bei vielen Hunden und Katzen als Nahrung sehr beliebt und reich an Vitalstoffen, z. B. Vitaminen, Mineralien oder probiotischen Kulturen. Wie bei Fleisch-, Obst- und Gemüsesorten gibt es auch hier individuelle Geschmacksvorlieben. Testen Sie zuerst mit kleinen Mengen, welche „inneren Werte“ von Ihrem Vierbeiner bevorzugt und gut vertragen werden.

 

Herz

Herz

Kräftig und reich an Aminosäuren

Das Herz ist ein Muskel, zählt beim BARFen aber allgemein mit in die Kategorie der Innereien. Dieses Organ ist reich an der Aminosäure Purin und liegt mit seinem Phosphorgehalt zwischen dem von Innereien und Muskelfleisch. Weitere Nährstoffe sind u. a. die Vitamine B, C und E sowie Kalium, Eisen und Selen. Besonders für Katzen gehört Herz in ausreichender Menge auf den Speiseplan, da es sie mit essentiellem Taurin versorgt. Als fettarmen Snack mögen Hunde auch getrocknete Herzen. Bei TACKENBERG erhalten Sie Herzhaftes vom Rind, Geflügel, Pferd, Lamm oder Hirsch.

 

Bio-Putenherzen im Stück 

 

 

Leber

Leber

Schmackhaft mit Spurenelementen

Die Leber ist reich an Vitamin A und fast allen B-Vitaminen. Außerdem enthält sie wichtige Spurenelemente wie z. B. Eisen, Zink und Selen. Die Behauptung, dass Leber als Entgiftungsorgan besser nicht gefüttert werden sollte, ist unwahr. Leber gehört beim BARFen von Hunden und Katzen als wichtiger Nährstofflieferant unbedingt dazu. Die Verdaulichkeit fettarmer Leber ist sehr gut, zu große Mengen können jedoch leicht abführend wirken. Kurzes Angaren kann die Akzeptanz erhöhen. Den Klassiker unter den Innereien erhalten Sie bei TACKENBERG vom Geflügel, Pferd und Rind.

 

Pferdeleber, getrocknet

 

 

Niere

Niere

Viele Proteine und Vitamine

Diese Innerei ist bei der artgerechten Rohernährung von Hunden und Katzen nicht zwingend erforderlich, liefert aber viele wertvolle Vitalstoffe. Folsäure, Kalium, Selen und eine ganze Palette B-Vitamine befinden sich in der Niere, die bei TACKENBERG vom Rind erhältlich ist. Eine fettarme und schmackhafte Delikatesse für Hunde und Katzen, die aufgrund ihres hohen Proteingehalts nicht häufiger als einmal pro Woche gefüttert werde sollte. Gut verdaulich, ist die Akzeptanz von Niere allgemein sehr gut und kann durch leichtes Anbrühen noch verbessert werden.

 

Rinderniere

 

 

Milz

Milz

Fettarm und mit viel Eisen

Feiner Geschmack, mit vielen B-Vitaminen und wichtigen Spurenelementen wie z. B. Eisen, Kalium, Kupfer und Zink. Milz ist ein erstklassiger Nährstofflieferant für die gesunde Ernährung von Hunden und Katzen jeden Alters. Besonders empfehlenswert bei Eisenmangel, sollte Milz aufgrund ihres hohen Proteingehalts jedoch nicht häufiger als einmal pro Woche gefüttert werden. Die BARF-Rindermilz von TACKENBERG enthält nur 3,15 % Fett und darf guten Gewissens auch übergewichtigen Vierbeinern serviert werden.

 

Rindermilz

 

 

Lunge

Lunge

Leicht und bekömmlich

Besonders in getrockneter Form ist Lunge als gesunder Snack bei Hunden beliebt. Sie hat ähnliche Nährwerte wie die Milz, ist aber durch ihre muskulösen Außenwände keine ausschließliche Innerei. Die Ernährung mit Lunge ist besonders empfehlenswert bei Hunden und Katzen, die etwas abnehmen sollen. Mit einem Fettgehalt von rund 2 % zählt die Lunge zu den magersten Innereien und eignet sich zur Ernährung von Vierbeinern aller Rassen und Altersklassen. Den bekömmlichen Nährstofflieferanten gibt es bei TACKENBERG vom Rind, Pferd, Hirsch und Lamm.

 

Lungenwürfel vom Hirsch, getrocknet

 

 

Pansen

Magen

Die Power des Pansens

Der Magen ist ein Muskel, und hat von Wiederkäuern beim BARFen nochmal eine Sonderstellung: Pansen ist besonders bei Hunden sehr beliebt und enthält viele Vitamine, Mineralstoffe sowie probiotische Kulturen. Außerdem verfügt er über ein hervorragendes Calcium-Phosphor-Verhältnis. Auch einige Katzen können Pansen nicht widerstehen, den Sie bei TACKENBERG vom Rind sowie vom Lamm, in BIO-Qualität oder auch als getrockneten Snack erhalten. Magen finden Sie in unserem Sortiment vom Geflügel, Pferd sowie als Blättermagen vom Rind.

 

Lammpansen

 

 

getrocknete Kälberblasen

Blase

Calciumhaltiger Kauspaß

Getrocknete Kälberblasen sind bei Welpen besonders während des Zahnwechsels sehr beliebt. Durch ihre weichere Konsistenz eignen sie sich außerdem als gesunde Kaubeschäftigung für Senioren sowie kleinere Hunderassen. Blasen sind äußerst fettarm, enthalten dafür aber eine ganze Palette an Mineralstoffen, wie z. B. die Knochen stärkendes Calcium. Aromatisch im Geschmack eignet sich getrocknete Blase als Kauröllchen optimal für die natürliche Zahnpflege und Stärkung der Kiefermuskulatur Ihres Vierbeiners.

 

Kalbblase, getrocknet

 

 

Euter

Euter

Erstklassiger Energielieferant

Mit einem großen Anteil Bindegewebe ist Euter weder eine reine Innerei noch pures Fleisch. Es ist besonders fetthaltig und deshalb ein hervorragender Energielieferant für untergewichtige Hunde. Durch Reste von Milch verfügt das Euter außerdem über einen hohen Gehalt an Calcium. So wird die Gesundheit von Zähnen und Knochen unterstützt. Aufgrund seines hohen Fett-, Protein- und Calciumgehalts sollte Rindereuter nicht täglich gefüttert werden. Als Delikatesse zwischendurch, wenn Sie Ihren Vierbeiner etwas aufpäppeln möchten, oder für laktierende Hündinnen, eignet es sich optimal.

 

Rindereuter

 

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Knochen & Knorpel im BARF Lexikon

BARF Lexikon: Knochen & Knorpel – der natürliche Kauspaß beim BARFen

 

Eine kleine Knabberei muss keine Sünde sein. Die Varianten und Vorteile artgerechter Kauartikel erklärt der sechste Teil des TACKENBERG BARF-Lexikons.


Rohe Leckereien mit Knochen und Knorpeln haben als reine Naturprodukte weder künstliche Geschmacksverstärker noch Konservierungsstoffe nötig. Vielmehr sind die köstlichen Snacks wahre Gesundheitshelfer für Hunde und Katzen. Neben der Versorgung mit wertvollen Nährstoffen, befriedigt das ausgiebige Knabbern den natürlichen Kautrieb unserer Vierbeiner und unterstützt auf diese Weise den Stressabbau. Außerdem fördert eine intensive Beschäftigung mit natürlichen Kauartikeln die Zahngesundheit, indem mögliche Beläge gelöst werden. Für die schonende Pflege von Innen eignen sich Produkte mit Fell, die durch ihre kleinen Härchen den Magen-Darm-Trakt reinigen. Mit unterschiedlichen Sorten und Strukturen profitieren auch Welpen, Senioren oder Allergiker von dem gesunden Genuss. Wau, ist das ein Kau!

 

Knochen – Klassische Calciumlieferanten


Wenn man beim BARFen von Knochen spricht, meint man generell keine blanken Knochen, sondern solche samt dem anliegenden Fleisch. Eine Kombination, die – je nach Sorte – reich an unterschiedlichen Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und allgemein fettarm ist. Hühnerhälse besitzen zum Beispiel mit bis zu 1.500 mg/100 g einen eher geringen Calciumgehalt, den Rinderknochen mit bis zu 4.000 mg/100 g überbieten. Knochen sollten grundsätzlich ungekocht, in nicht zu großen Mengen und stets unter Aufsicht gefüttert werden.

 

 

Knorpel – Kollagenreiches Kauvergnügen


Knorpel sind allgemein weicher als Knochen, fordern Hunde und Katzen beim Kauen aber nicht weniger heraus. Zum Beispiel als Gelenkköpfe tragender Knochen, fleischiger Blattknorpel, bissfester Ochsenschwanz oder Karkasse vom Geflügel gibt es Knorpel in unterschiedlichen Varianten und Nährstoffprofilen. Generell enthält Knorpel weniger Calcium als klassischer Knochen, dafür aber umso mehr Kollagen. Das Protein ist essentiell für eine gesunde Funktion des Bindegewebes, der Gelenke, Bänder, Sehnen sowie Schichten der Haut.

 

 

Mark – Die goldene Mitte


Das im Inneren des Knochens enthaltene Mark ist für viele Hunde eine echte Delikatesse, die sich genüsslich herausschlecken lässt und den Vierbeiner mit wertvollen Nährstoffen versorgt. Mark ist besonders reich an Calcium, das u. a. einen gesunden Knochenbau unterstützt. Beim BARFen gibt man z. B. klassische, runde Markknochen (bitte bei der Größe darauf achten, dass der Hund nicht mit seinem Kiefer darin stecken bleiben kann) oder Markflöten, die längs aufgesägt sind, damit der Vierbeiner unkompliziert an den Inhalt gelangt.

 

 

Sehnen – Bissfestes Bindegewebe


Unterschiedliche Sorten und Varianten, zum Beispiel von der Nacken- bis zur Achillessehne, versprechen ein intensives Kauvergnügen. Sehnen bestehen überwiegend aus Bindegewebe, sind proteinreich und fettarm. Roh gefüttert eignen sie sich u. a., um den natürlichen Kautrieb des Hundes zu bedienen sowie die Kiefermuskulatur zu trainieren, die Durchblutung des Zahnfleisches anzuregen und die natürliche Reinigung des Gebisses zu unterstützen. Übergewichtige Vierbeiner dürfen diesen kalorienarmen Snack unbeschwert genießen.

 

 

Fleisch Satter Genuss


Reichhaltige Knochen mit viel Fleischanteil sind eine willkommene Mahlzeit für jeden Hund. Ob als aromatische Fleischknochen vom Reh und Hirsch, oder köstliches Ossobuco vom Kalb. Fein marmoriertes Fleisch, calciumreicher Knochen sowie das enthaltene Mark bilden einen nahrhaften BARF-Snack, an dem Hunde lange zu arbeiten haben. Befindet sich ausreichend Fleisch am Knochen, dürfen auch Welpen mit ihren Milchzähnchen erste Knabber-Erfahrungen sammeln, und vierbeinige Senioren können ebenfalls entspannt das saftige Fleisch nagen.

 


Fisch – Meer Nährstoffe


Bei maritimen Kauartikeln können selbst wählerische Katzen nicht widerstehen. Knochenerfahrene Vierbeiner lieben es, wenn ganze Lachsköpfe oder fangfrische Sardinen im Napf landen. Speisefisch bereichert die BARF-Ernährung als geschmackvolle und gesunde Abwechslung, die mit essentiellen Fettsäuren u. a. ausgewogene Blutfettwerte beim Vierbeiner fördert. Darüber hinaus enthält der natürliche Snack aus dem Meer Jod und Selen. Durch den insgesamt hohen Nährstoffgehalt ist die Gabe von Fisch ein- bis zweimal pro Woche ausreichend.

 

 

Horn & Haar –  Pflegende  Mineralien


Die wilden Verwandten unserer Vierbeiner verspeisen ihre Beute sprichwörtlich „mit Haut und Haar“ – aus gutem Grund: Während der Verdauung reinigen feine Härchen auf schonende Weise den Magen-Darm-Trakt des Hundes und sollen sogar wie eine natürliche Wurmkur wirken. Mit dem Horn der Klaue, des Hufes oder Geweihs spendieren Sie Ihrem Hund außerdem eine Zahnreinigung de luxe, die den Vierbeiner u. a. mit ergänzenden Mineralstoffen versorgt. Leckeres Fleisch und calciumhaltige Knochen komplettieren den authentischen BARF-Snack.

 

 

Im Ganzen – Natur pur


Echte Naturburschen machen keine halben Sachen: Zum Beispiel komplette Eintagsküken werden mit Federn, Schnabel und Co. von Hunden oder Katzen verspeist. Auch mit ganzen Wachteln landet der charakteristische Geschmack von Geflügel im Napf. Ein geringer Fettgehalt, eher weiche Knochen und ausgewogene Ballaststoffe sind allgemein leicht verdaulich. Darüber hinaus liefert das Geflügel u. a. wertvolles Protein. An Eintagsküken dürfen sich bereits Welpen und Kitten versuchen, jedoch – wie bei allen Knochenprodukten – stets unter Aufsicht.

 

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BARF Lexikon: Öle beim BARFen – der goldene Gesundbrunnen

 

Essentielle Fettsäuren und wertvolle Vitamine sorgen im fünften Teil des TACKENBERG BARF-Lexikons für einen glänzenden Auftritt Ihres Vierbeiners.

Hochwertige Öle können den Stoffwechsel von Hunden und Katzen dabei unterstützen, einzelne Bestandteile der täglichen Nahrung noch besser aufzunehmen und zu verarbeiten. Die natürliche BARF-Ergänzung ist außerdem u. a. dafür bekannt, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen sowie die Haut- und Fellgesundheit zu fördern. Zu den wichtigsten essentiellen Fettsäuren gehören die Linolsäure (Omega-6) und die Alpha-Linolensäure (Omega-3), die aus bestimmten Pflanzen sowie fettreichem Fisch gewonnen werden und über die Nahrung aufgenommen werden müssen, da der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Schonend kaltgepresst und in lichtundurchlässigen Flaschen bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe der Öle bestmöglich erhalten. Erfahren Sie, wie ausgewählte Pflanzen- und Fischöle die artgerechte Rohernährung von Hunden und Katzen bereichern.

 

 

 

Nachtkerzenöl – Dreifach stark


Das goldgelbe Öl aus den Samen der Nachtkerze enthält u. a. mehrfach ungesättigte Linolsäure sowie 3-fach ungesättigte Gamma-Linolensäure, bewährt z. B. bei Hauterkrankungen, Allergien, Arthritis oder Verdauungsstörungen. Das krautigaromatisch schmeckende Nachtkerzenöl ist außerdem reich an Aminosäuren und Mineralien sowie natürlichem Vitamin E.Traditionell wird es bei Hündinnen mit der Neigung zu Scheinschwangerschaften unterstützend eingesetzt. Eine kleine Menge täglich genügt – auch zur äußeren Anwendung geeignet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lachsöl – Maritimes Multitalent


Von Kaltwasserfischen stammt der rötlich gefärbte Tropfen zur natürlichen Unterstützung eines intakten Herz-Kreislauf-Systems sowie u. a. für glänzendes Fell und eine gesunde Haut. Als tierischer Lieferant wertvoller Omega-3-Fettsäuren ist Lachsöl besonders für Katzen, aber auch für Hunde eine ideale Nahrungsergänzung. Aus fangfrischem Fisch schonend kaltgepresstes Öl ist als wesentliche EPA-/DHA-Quelle bei der artgerechten Rohfütterung bewährt. Hochwertiges Lachsöl riecht und schmeckt ein wenig fischig, aber nicht penetrant.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leinöl  – Rundum wohlfühlen


Eines der ältesten heimischen Öle wird aus den reifen Samen von Flachs gewonnen und enthält Omega-3- sowie Omega-6-Fettsäuren in einem sehr günstigen Verhältnis. Speziell bei Haut- und Fellproblemen (Juckreiz, Schuppenbildung) hat sich die Gabe von kaltgepresstem Leinöl bewährt. Vitamin E trägt zum allgemeinen Wohlbefinden des Vierbeiners bei. Frisch hergestellt besitzt das Pflanzenöl eine hell- bis kräftig gelbe Farbe und schmeckt relativ neutral – je älter, desto bitterer wird es. Leinöl sollte möglichst kühl gelagert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kokosöl – Tropische Abwehr


Das süßliche Fett aus der Kokosnuss besitzt bei Zimmertemperatur eine feste, weißliche Konsistenz. Je wärmer, desto flüssiger und durchsichtiger wird es. Reines, natives Kokosöl weist mehr gesättigte als ungesättigte Fettsäuren auf und besitzt ca. 50 % Laurinsäure. Dieser wird eine Wirkung gegen Bakterien, Viren und Pilzen nachgesagt. Häufig kommt Kokosöl als natürliche Kur zur Abwehr von Darmparasiten zum Einsatz. Äußerlich angewendet soll es auch vor Zeckenbefall schützen und macht stumpfes Fell im Nu wieder geschmeidig.

 

 

 

 

 

 

 

Mariendistelöl – Pflanzliche Regeneration


Das hellgelbe Öl aus den Samen der Mariendistel wird seit dem Mittelalter angewendet und kommt u. a. in der heutigen Homöopathie zum Einsatz. Als hochwertiges Pflanzenöl ist es kaltgepresst reich an mehrfach ungesättigten, essentiellen Fettsäuren sowie natürlichem Vitamin E. Außerdem wird den Wirkstoffen der Mariendistel eine leberschützende, entzündungshemmende und regenerierende Wirkung nachgesagt. Frisch hergestellt besitzt es einen neutralen Geruch und überzeugt Hunde und Katzen durch seinen leicht nussigen Geschmack.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Hanföl – Ausgewogen antiallergen

 

BARFer müssen sich um die berauschende Wirkung dieser gesunden Nahrungsergänzung keine Sorgen machen: Das Öl wird aus den Samen spezieller Hanfpflanzen gewonnen, die unter 0,3 % THC enthalten. Dafür beträgt der besonders ausgewogene Anteil ungesättigter Fettsäuren bis zu 80 %, was sich beim Vierbeiner u. a. positiv auf das Immunsystem, die Fell- sowie Hautgesundheit auswirken und allergische Reaktionen mindern kann. Kaltgepresstes Hanföl besitzt eine hell- bis dunkelgrüne Farbe, riecht nach frischem Heu und schmeckt leicht nussig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reiskeimöl –  Natürlicher Leistungsträger

Gewonnen aus den Keimen der Reissaat, ist dieses Öl eine stärkende Komponente bei der täglichen Ernährung von Hunden und Katzen. Reiskeimöl kann mit Gamma-Oryzanol sowie Vitamin E den Muskelaufbau des Vierbeiners unterstützen und zur Leistungssteigerung beitragen. Darüber hinaus machen wertvolle Antioxidantien das Pflanzenöl zu einer beliebten Nahrungsergänzung, insbesondere u. a. für tragende Hündinnen. Von hellgelber Farbe besitzt gesundes Reiskeimöl durch seinen neutralen Geruch und Geschmack eine hohe Futterakzeptanz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwanzkümmelöl – Ätherische Aromen


Reich an ätherischen Ölen ist aromatischer Schwarzkümmel eine wertvolle Nahrungsergänzung für den Hund – für Katzen jedoch ungeeignet. Neben den überwiegenden Omega-6-Fettsäuren enthält das kaltgepresste Pflanzenöl viele Vitamine und Mineralstoffe. Die vorhandenen ätherischen Substanzen können durch ihre antimikrobiellen Eigenschaften u. a. dabei helfen, Allergien beim Vierbeiner zu reduzieren. Seinem Ursprung entsprechend riecht und schmeckt das Öl sehr intensiv nach Kümmel und besitzt eine kräftige, braun-rötliche Färbung.

 

 

 

 

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BARF Lexikon: Wie Sie Gemüse für Ihren Hund nutzen können!

BARF Lexikon – Gemüse

 

Unser Tipp: Für Hunde empfehlen wir ein Verhältnis von ca. 80 % Fleisch & Innereien und 20 % pflanzlicher Komponente. Katzen hingegen benötigen fast ausschließlich Fleisch, weshalb wir Sie in unserem BARF Gemüse-Lexikon außen vor lassen.

 

Gemüse beim Barfen

Geliebt oder verschmäht: Während der eine Vierbeiner die Möhren aus dem heimischen Gemüsebeet klaut, könnte der andere durchaus auf seine vegetarische Beilage in Form von Gemüse und Obst verzichten.
Tatsache ist: Die Beigabe von Gemüse und Obst spielt beim Barfen eine große Rolle und darf nicht vernachlässigt werden. Ihr „Zweck“ ist es, dem Hund zusätzlich zum Fleisch weitere wichtige Vitamine, Mineralien, Enzyme, Kohlenhydrate und Ballaststoffe zu liefern. Die Inhaltsstoffe aus Grünzeug und Co. kann der Vierbeiner aber nur dann aufnehmen, wenn die pflanzlichen Bestandteile entsprechend vorbehandelt werden. Doch was heißt das genau und welche Gemüsesorten haben welche Wirkung? Unser großes Gemüselexikon gibt Aufschluss.

 

Karotten

Karotte

Sie ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Der hohe Pektingehalt schützt Darm und Darmschleimhäute, Alpha- und Betacarotin unterstützen die Gesundheit von Augen, Haut und Haar. Möhren sind perfekt für die Rohfütterung, da sie sehr bekömmlich sind und das Immunsystem stärken.

 

Zubereitung: Waschen und am besten mit Schale pürieren

 

 

 

 

 

Kürbis

Kürbis

Alle Speisekürbisarten sind für den Hund verträglich. Sie enthalten viel Betacarotin, Vitamin A, Kalzium, Kalium, Magnesium und Eisen. Vor allem das Betacarotin ist ein wichtiger Zellschutzstoff, da es antioxidative Eigenschaften besitzt und damit die Zellen vor dem Angriff freier Radikale schützt.

 

Zubereitung: Schälen und Kürbisfleisch pürieren

 

 

 

 

 

 

 

 

FenchelFenchel

In Fenchel steckt ein hoher Mineralstoffgehalt, und das Verhältnis von Kalzium, Magnesium, Phosphat, Kalium und Natrium ist optimal. Seine Inhaltsstoffe sorgen für eine gesunde Darmflora. Er enthält Inulin. Das ist ein besonderer Ballaststoff, der die Aufnahme von Kalzium und Magnesium erhöht.

 

Zubereitung: Strunk und sehr faserige Teile entfernen und pürieren 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sellerie

Sellerie

Sellerie enthält ätherische Öle, Eisen, Kalzium, Provitamin A, Vitamin E und C. Wirkt allgemein stärkend, blutreinigend und entwässernd. Ähnlich wie beim Fenchel gibt es auch hier Hunde, die die ätherischen Öle des Selleries nicht mögen. Rationen verkleinern, dann ist die Gabe meist kein Problem mehr!

 

Zubereitung: Waschen, Knollensellerie eventuell schälen und pürieren

 

 

 

Topinambur

In Topinambur steckt ein hoher Mineralstoffgehalt, und das Verhältnis von Kalzium, Magnesium, Phosphat, Kalium und Natrium ist optimal. Seine Inhaltsstoffe sorgen für eine gesunde Darmflora. Er enthält Inulin. Das ist ein besonderer Ballaststoff, der die Aufnahme von Kalzium und Magnesium erhöht.

 

Zubereitung: Waschen, pürieren oder kurz dünsten

 

 

 

Rote BeeteRote Beete

Sie liefert viele Vitamine (B-Gruppe und Folsäure) und Mineralstoffe wie Kalium und Eisen. Wirkt appetitanregend, unterstützt die Blutbildung, stärkt das Immunsystem und kurbelt die Verdauung an. Rote Beete sollte wegen des hohen Oxalsäuregehalts immer mit einem kalziumhaltigen Produkt gefüttert werden wie z. B. Hüttenkäse.

 

Zubereitung: am einfachsten vorgekocht kaufen

 

 

 

Spinat

Er stellt viel Eiweiß, Vitamine A, B und C, Eisen sowie Alphaund Betacarotin zur Verfügung. Außerdem unterstützt er das Herz-Kreislauf-System und schützt vor freien Radikalen. Spinat enthält wie Rote Bete sehr viel Oxalsäure und sollte deswegen immer mit einem kalziumhaltigen Produkt gefüttert werden wie z. B. Hüttenkäse.

 

Zubereitung: Stängel, Blattrippen entfernen, waschen und pürieren oder kurz ankochen


 

 

SüßkartoffelSüßkartoffel

Sie ist eine gute Quelle für Kohlenhydrate, Vitamin A und C, enthält Magnesium, Kupfer, Kalium, Eisen und wichtige Ballaststoffe. Auch weist sie einen hohen Gehalt an Antioxidantien auf, die vorbeugend gegen Entzündungen wirken können. Die süßlich schmeckende Süßkartoffel gilt als eines der nährstoffreichsten Gemüse.

 

Zubereitung: Schälen und nur gekocht füttern

 

 

 

ZucchiniZucchini

Zucchini enthält viel Betacarotin und entsäuert den Körper aufgrund ihres Basenüberschusses. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind Vitamin C, Folsäure, Kalium, Kalzium, Phosphor und Zink. Zucchini sind kalorienarm und sehr leicht verdaulich.

 

Zubereitung: Waschen, grüne Zucchini schälen. Gelbe Zucchini können mit Schale püriert werden

 

 

 

PastinakePastinake

Pastinaken verfügen über einen hohen Anteil an Fasern, Kohlenhydraten, Mineralstoffen, B-Vitaminen und ätherischen Ölen, bringen die Verdauung in Schwung, fördern die Immunabwehr und geben Energie. Pastinaken wirken appetitanregend und haben durch den hohen Kaliumgehalt einen harntreibenden Effekt.

 

Zubereitung: Waschen und am besten mit Schale pürieren

 

 

 

KartoffelnKartoffel

Kartoffeln sind reich an Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Mineralstoffen wie Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen sowie den Vitaminen A, B, C. Sie geben Energie. Grüne Stellen und Keime enthalten das giftige Solanin – vor dem Kochen unbedingt großzügig entfernen.

 

Zubereitung: Immer kochen, nie roh geben!

 

 

 

Mangold

Mangold enthält sehr viel Betacarotin und hat außerdem einen hohen Anteil an Vitamin C, Vitamin K und Mineralstoffen. Kräftigt das Immunsystem, hilft bei Verdauungsstörungen und fördert die Blutbildung. Unsere Vorfahren sahen Mangold als Heilpflanze an, die bei Bronchitis oder Hautkrankheiten helfen kann.

 

Zubereitung: Waschen und pürieren, evtl. kurz ankochen

 

 

 

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BARF mit Äpfeln, Birnen, Bananen & Co.

BARF Lexikon – Obst

 

Geliebt und verschmäht: Obst und Gemüse spielen eine wichtige Rolle beim Barfen von Hunden. Die pflanzliche Komponente macht ca. 20% des empfohlenen täglichen Nahrungsbedarfes aus und stellt so die Nährstoffversorgung von weiteren wichtigen Vitaminen, Mineralien, Enzymen, Kohlenhydraten und Ballaststoffen – neben dem Rohfleisch – sicher. Bei Früchten bitte grundsätzlich reife bis überreife Früchte verwenden und Obstkerne bzw -steine unbedingt entfernen! Unreife Früchte und Kerne können Blausäure enthalten und zu Funktionsstörungen im Verdauungstrakt führen. Hier lesen Sie, welches Obst sie füttern können, welche Funktionen es erfüllt und wie Sie es am besten zubereiten.

 

 

Obst beim Barfen

 

Unser Tipp: Für Hunde empfehlen wir ein Verhältnis von ca. 80 % Fleisch & Innereien und 20 % pflanzlicher Komponente. Katzen hingegen benötigen fast ausschließlich Fleisch, weshalb wir Sie in unserem BARF Obst-Lexikon außen vor lassen.

 

geschnittener Apfel

Apfel

Äpfel liefern jede Menge wertvoller Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Vitamin B, Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen. Der hohe Pektingehalt im Apfel sorgt dafür, dass Giftstoffe und Schlacken im Darm gebunden und abtransportiert werden können.

 

Zubereitung: waschen, Kerngehäuse entfernen und am besten mit Schale pürieren

 

 

Aprikose

Aprikose

Aprikosen haben eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel und das Immunsystem, sind gut für Haut und Schleimhäute und regen den Appetit an. Sie enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente sowie viel Betacarotin. Am besten füttert man sie leicht überreif, dann sind sie süß und saftig.

 

Zubereitung: waschen, Stein entfernen und mit Schale pürieren

 

 

 

Bananen

Banane

Bananen sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitaminen (vor allem das Vitamin B6), Kalium, Magnesium, Zink und Kalzium. Sie schützen Magen- und Darmschleimhaut und sind gut bekömmlich. Am besten sind Bananen, deren Schale dunkelgelb ist oder schon braune Flecken hat.

 

Zubereitung: Schale entfernen und pürieren

 

 

 

BirnenBirne

Birnen sind sehr gute Kalium- (entwässernd) und Vitamin-C-Lieferanten, beinhalten Kalzium, Magnesium, Phosphor, B-Vitamine und vieles mehr. Sie regen die Bewegung des Darms an, reinigen ihn und schützen generell vor Übersäuerung.

 

Zubereitung: waschen, Kerngehäuse entfernen und am besten mit Schale pürieren

 

 

 

 

 

 

 

CranberryCranberry

Cranberries gehören zu den Pektin- und an Vitaminen (A, B, C und K1) reichen Früchten und enthalten eine Menge wertvoller Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Eisen, Kalzium und Magnesium. Ihr wird eine antibakterielle Wirkung zugeschrieben, und sie hilft bei Appetitlosigkeit und Durchfall.

 

Erhältlich im gut sortierten Supermarkt oder Bio-Laden.

 

 

 

 

KokosnussKokosnuss

Zu den Inhaltsstoffen zählen Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Zink, Vitamine der B-Gruppe sowie die Vitamine C und E. Der Palmfrucht werden abwehrende Eigenschaften gegen alle Arten von Parasiten nachgesagt (z. B. Würmer), sie unterstützen den gesamten Verdauungstrakt der Tiere. Kokosöl kann bei Hunden und Katzen zur Fellpflege und Zeckenprophylaxe eingesetzt werden. Eine ca. haselnussgroße Portion auf die Finger nehmen, in den Händen verreiben und dann über das Tier streichen, um das Öl zu verteilen.

 

Verwendet als Kokosmehl, -flocken, -raspel oder als Kokosöl.

 

 

PapayaPapaya

Papayas enthalten eine Vielzahl an Mineralstoffen, darunter Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen sowie wichtige Vitamine (A, C, E und B-Gruppe). Sie helfen bei Problemen mit der Magenschleimhaut und Durchfall, stärken das Immunsystem und fördern die Verdauung. Getrocknete Papayakerne haben den Ruf, in der Lage zu sein, schädliche Magen-Darm-Parasiten abzutöten.

 

Zubereitung: Kerne entfernen und Fruchtfleisch pürieren.

 

 

 

BeerenWaldfrüchte

Während Brombeeren entgiftend auf die Leber wirken, gut gegen Durchfall sind und sogar Krebs vorbeugen sollen, haben Heidelbeeren einen entzündungshemmenden und beruhigenden Effekt und stärken das Immunsystem. Erdbeeren und Himbeeren sind gut für Haut und Fell, wirken ebenfalls Wunder gegen Durchfall und Blähungen und beschleunigen die Wundheilung.

Die positiven Inhaltsstoffe in Waldfrüchten sind vielzählig. So haben z. B. Erdbeeren mehr Vitamin C als Orangen oder Zitronen, Brombeeren enthalten viel Magnesium und Eisen.

 

Zubereitung: pürieren, nur reife bis überreife Früchte verwenden.

 

 

MangoMango

Mangos ist reich an den Vitaminen A, C, B1, B2, Betacarotin, Biotin und Folsäure, sowie auch Magnesium, Eisen, Zink, Kalium und Calcium.  Der exotischen Frucht stärkt das Immunsystem, beruhigt den Darm, kräftigt das Bindegewebe, das Herz und regt die Blutbildung an.


Zubereitung: nur reife bis überreife Früchte verwenden, schälen, entkernen und pürieren

 

 

 

 

 

 

MeloneMelone

Zuckermelonen besitzen mehr Vitamine und Mineralien als Wassermelonen. Der süße Snack ist bei vielen Hunden beliebt und versorgt u. a. mit Vitamin C, Beta-Carotin, Kalzium sowie Kalium.
 
Melonen enthalten zwar wenig Kalorien, aber dafür viel Zucker. Nur sehr reif füttern, da es sonst zu Durchfall kommen kann. 
 
 
Zubereitung: Fruchtfleisch ausschälen und zerkleinern
 
 
 
 

 

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BARF Lexikon: Sinnvolle Nahrungsergänzungen!

Sinnvolle Extras: Nahrungsergänzungen beim BARFen

 

Manchmal darf es ein bisschen mehr sein – in Zeiten besonderer Beanspruchung unterstützen ausgewählte Supplemente die Gesundheit von Hund und Katze.

 

Grundsätzlich benötigen gesunde Vierbeiner, die ausgewogen geBARFt werden, keine zusätzlichen Nahrungsergänzungen. In speziellen Lebenssituationen macht es jedoch Sinn, Hunde und Katzen zur Unterstützung gezielt mit ausgewählten Nährstoffen zu versorgen. Natürliche BARF-Ergänzungen können zur Linderung bereits vorhandener Beschwerden sowie vorbeugend eingesetzt werden, unter anderem beim Fellwechsel, einer Trächtigkeit, Leistungssport, Krankheit, Stress oder einer Diät. Manche Zusätze sind sogar essentiell, wie zum Beispiel die Aminosäure Taurin für Katzen. Ob langfristig oder über einen kurzen Zeitraum als Kur – bei jeder Nahrungsergänzung kommt es auf ein ausgewogenes Verhältnis an: viel hilft nicht unbedingt viel. Bei anhaltenden Beschwerden sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden.

 

Algen für den HundAlgen – Aktiver Stoffwechsel

 

Die Wasserbewohner mit den exotischen Namen entfalten pulverisiert unter die BARF-Mahlzeit gemischt ihre naturgesunde Wirkung: Seealgenmehl versorgt den Hund u. a. mit Vitamin B, das für seine positive Wirkung auf die Haut- und Fellgesundheit bekannt ist. Die Spirulina gehört den Blaubakterien an und liefert mit viel Eiweiß den Protein-Kick. Der Chlorella wird nachgesagt, Schwermetalle aus dem Körper zu leiten. Aufgrund ihres hohen Jodgehaltes sollten Algen bei Hunden mit Schilddrüsenerkrankungen nicht angewendet werden.

 

 

Grünlippmuschelextrakt für den HundGrünlippmuschel – Geschmeidige Gelenke

 

Das Fleisch (nicht die Schale) der neuseeländischen Muschel besitzt einen hohen Gehalt an Glykosaminoglykanen, denen ein positiver Effekt auf die Gelenkgesundheit nachgesagt wird. Bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates oder akuten Gelenkentzündungen kann dem Hund mit der Gabe von Grünlippmuschelmehl geholfen werden. Die natürliche Nahrungsergänzung enthält Stoffe, die den Körper bei der Bildung von Gelenkschmiere unterstützen. Außerdem sollen Glykosaminoglykane über eine entzündungshemmende Wirkung verfügen.

 

 

Teufelskralle wird beim Hund schmerzlinderndTeufelskralle – Lindert Schmerzen

 

Die Wirkstoffe aus den Wurzeln der afrikanischen Heilpflanze sind u. a. bewährt bei chronischen Gelenkerkrankungen, wie z.B. Arthrose, da sie eine natürliche Schmerzlinderung unterstützen. Weiterhin soll die Teufelskralle Entzündungen hemmen und Schwellungen entgegenwirken. Das feine Pulver wird im entsprechenden Verhältnis unter die BARF-Mahlzeit des Hundes oder der Katze gemischt, und sollte mindestens über die Dauer von sechs Wochen gegeben werden. Achtung: Die europäische Teufelskralle besitzt keine Heilwirkung!

 

 

Calcium für den Knochenaufbau vom HundCalcium – Kräftiger Knochenbau

 

Rohes Fleisch enthält verhältnismäßig wenig Calcium, sodass der Hund eine entsprechende Ergänzung benötigt, falls er keine Knochen fressen darf. Calciumcitrat (ein geruchs- und geschmacksneutrales Salz der Zitronensäure) kann besser vom Vierbeiner verwertet werden, als Calciumcarbonat. Besonders hoch ist der Calciumbedarf bei Welpen im Wachstum, wobei hier unbedingt auf das richtige Verhältnis zum Phosphor zu achten ist. Dieses liegt beim Hund bei 1,3:1 (Ca:P). Zu viel Calcium kann zu Verkalkungen oder Knochenkot führen!

 

 

Hefe als BARF-Ergänzung für den HundHefe – Strahlender Fellglanz

 

Bierhefe und Co. sind traditionell auch beim Menschen zur Unterstützung der Haut- und Haargesundheit bewährt. Beim Hund eignet sich die natürliche Nahrungsergänzung als Kur zum Fellwechsel oder als dauerhafte Gabe bei allergisch bedingten Hautproblemen, wie Irritationen und Schuppen. Hefe enthält wertvolle B-Vitamine (u. a. Biotin), die sich positiv auf die Konsistenz des Krallenhorns auswirken können. In der BARF-Mahlzeit wirkt Hefepulver appetitanregend und aktiviert den allgemeinen Stoffwechsel des Vierbeiners.

 

 

Malz als BARF Ergänzung für den HundMalz – Haarballen adé

 

Katzen können beim Putzen Haare verschlucken, die sie manchmal nicht auf natürlichem Wege ausscheiden, weil Ballaststoffe wie z. B. grobfaserige Gräser bei der täglichen Ernährung nicht ausreichend zur Verfügung stehen. In diesem Fall kann eine Nahrungsergänzung mit Malzextrakten unterstützen. Die Faserstoffe pflanzlichen Ursprungs entwickeln im Darm schleimartige Substanzen und helfen auf diese Weise dabei, dass verschluckte Haare leicht ausgeschieden werden können und sich möglichst nicht im Darm der Katze festsetzen.

 

 

 

Taurin als notwendige Ergänzung für die KatzeTaurin – Essentielle Aminosäure

 

Für die Katze ist Taurin essentiell und muss über die Nahrung zugesetzt werden. Im Gegenteil zum Hund ist sie nicht in der Lage, die Aminosäure selber in ausreichender Menge herzustellen. Ein Mangel kann zu Sehstörungen sowie zu Herzerkrankungen führen. Frischem Fleisch sollte daher täglich Taurin beigemischt werden, um den verhältnismäßig hohen Bedarf der Katze zu decken. Die aktuelle Empfehlung liegt bei 2000mg/kg pro Tag. Taurin ist nur in tierischen Produkten enthalten. In rohem Fleisch und Fisch ca. 200-400 mg/kg.

 

 

MoorMoor – Sanfter Magenschmeichler

 

Huminstoffe (organische Substanzen des Humusbodens) werden bei Hunden und Katzen traditionell angewendet als sanfter Schutz der Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes sowie zur Unterstützung des darmeigenen Immunsystems. Die Tinktur soll als BARF-Ergänzung für Vierbeiner jeden Alters appetitanregend wirken und dem Körper z. B. nach Antibiotikatherapien wieder zum natürlichen Gleichgewicht verhelfen. Außerdem wird den Wirkstoffen aus dem Moor eine Anregung der Blutbildung sowie die Förderung der Fruchtbarkeit nachgesagt.

 

 

 

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