×

BARF Menüs für Welpen ab der sechsten Woche

Welpen benötigen viel Energie für das Wachstum und eine ausgewogene Versorgung mit Vitaminen und wichtigen Nährstoffen. Unsere BARF Monatspakete liefern Welpen, was sie zum "Großwerden" brauchen.


BARF Menüs für Welpen – besonders nahrhaft und energiereich

Direkt nach der Geburt ist Barf noch kein Thema für den Hundenachwuchs. Aber ungefähr ab der sechsten Woche eignet sich BARF auch für Welpen, und die lassen sich schnell an die Frischfleischernährung gewöhnen. Allerdings sollten Sie Welpen, bei denen sich bereits ein empfindlicher Verdauungstrakt abzeichnet, nur langsam auf die Frischfleischernährung umstellen. Beginnen Sie mit feinpüriertem Fleisch als Brei, den die Hundewelpe leicht aufschlecken können. Ab der 8. Woche können Sie mit festem, rohem Fleisch beginnen, so dass sich Ihr Hund schnell an das Rohangebot gewöhnt. Bitte beachten Sie beim Barfen von Welpen jedoch, dass Sie das Rohfleisch-Angebot neben Gemüse und Obst mit ausreichend Calciumcitrat, wie zum Beispiel Welpenkalk, ergänzen, um den gesteigerten Bedarf des Welpens an Calcium zu bedienen.

Der richtige Energiewert für Welpen

Ein Welpe benötigt mehr Energie als ein ausgewachsener Hund, da er vor allem bis zum 6. Lebensmonat eine sehr steile Wachstumskurve vollzieht. Der Energiebedarf eines heranwachsenden Welpens ist ungefähr doppelt so hoch wie der eines ausgewachsenen Hundes mit derselben Körpergröße. Grund hierfür sind der starke Gewebezuwachs und die Entwicklung des gesamten Körpers. Aus diesem Grund enthalten unsere BARF Menüs für Welpen besonders energiereiches Fleisch sowie wichtige Nährstoffe und Vitamine, so dass Ihr Welpe genau das erhält, was er zum „Großwerden“ benötigt.

Nach dem 6. Lebensmonat, wenn der Welpe ca. 40 Prozent seines Endgewichtes erreicht hat, sinkt dieser erhöhte Bedarf parallel zu seiner Wachstumskurve. Erreicht Ihr Welpe 40% seines vorraussichtlichen Endgewichts, liegt ein Energiebedarf bei der doppelten Menge. Bei 40% bis 80% des Endgewichts liegt es hingegen nur noch bei dem 1,6-fachen Bedarf, ab 80% können Sie bereits den normalen Energiebedarf ansetzen.

Mit einem Alter von ungefähr einem Jahr kann anschließend auf die normale BARF Tageration für den ausgewachsenen Hund umgestiegen werden. Bei großen und Riesenrassen empfiehlt es sich bereits mit 9 Monaten auf ein BARF Rezept mit einem durchschnittlichen Energiegehalt wie für ausgewachsene Hunde umzusteigen, um eine zu hohe Energiezufuhr zu vermeiden.

Grundsätzlich dürfen alle jungen Hunde nicht zu rund gefüttert werden. Die Wachstumsfugen der Knochen schließen sich erst ab dem 12. Lebensmonat. Jedes Kilogramm Übergewicht belastet die instabilen Knochen und Gelenke, so dass es im schlimmsten Fall zu chronischen Gelenkleiden kommen kann. Insbesondere sehr große Rassen müssen rechtzeitig auf ein BARF-Futter für erwachsene Hunde umgestellt werden, um eine Energieüberversorgung und damit ein Übergewicht zu vermeiden. Es sollte so gefüttert werden, dass eine durchschnittliche aber keine maximale Wachstumskurve erreicht wird. Zur Kontrolle sollte der Hundebesitzer seinen Welpen regelmäßig auf die Waage stellen und die BARF Mahlzeiten immer aktuell anpassen. Fütterungsmenegn beziehen sich immer auf das aktuelle Gewicht des Welpens.

Die richtige Proteinzufuhr für Welpen

Für den Aufbau von neuem Gewebe und für die Entwicklung der Muskulatur braucht der Welpe eine erhöhte Proteinzufuhr. Dafür ist es wichtig, dass das Protein nicht nur sehr hochwertig ist, sondern auch eine sehr gute Verdaulichkeit besitzt. Ideal eignet sich hierfür Muskelfleisch vom Geflügel wie PutenfleischKalb oder Fischfilet. Für die noch nicht ausgewachsenen Knochen benötigt der junge Hund eine erhöhte Kalziumzufuhr. Neben Welpenkalk oder Calciumcitrat kann dieser Bedarf auch ganz natürlich über Eierschale, kleine Knorpel oder Knochenmehl zusätzlich zum Fleisch ergänzt werden.

Um den noch nicht ausgewachsenen Magen-Darm-Trakt zu schonen, sollte der Getreideanteil gering sein und nicht über 5 Prozent liegen. Alternativ kann komplett auf Getreide verzichtet werden. Zudem sind kleine Portionen über den Tag verteilt bekömmlicher und erleichtern die Umstellung von der Muttermilch auf den eigenen Fressnapf.

Wie oft sollte ein Welpe am Tag gefüttert werden?

Grundlegend sollte ein Hund bis zur Vollendung seines 6. Lebensmonats seine Fütterungsmenge ruhig auf vier Mahlzeiten am Tag aufgeteilt erhalten. Ab dem 7. Lebensmonat kann die entsprechende Menge langsam erst auf drei, dann auf 2 Mahlzeiten am Tag reduziert werden.

Die richtige Futtermenge für den Welpen

Je nach Rasse, zu erwartender Größe und Lebenssituation ändert sich der Bedarf eines jeden Welpens. Dies kann in keine pauschale Rechenformel gesteckt werden. Aufgrund dessen sollten sich unerfahrene Hundebesitzer von einem Experten einen angepassten BARF Fütterungsplan mit Mengen erstellen lassen. So wird sichergestellt, dass der junge Hund mit allem versorgt wird, was er für seine Gesundheit und ein richtiges Wachstum braucht.

Unsere BARF Menüs für Welpen sind artgerecht und ausgewogen und liefern Ihrem Vierbeiner eine gesunde Basis für ein langes Hundeleben. Als Welpennahrung ist sie speziell auf die Bedürfnisse der Kleinen abgestimmt.