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Die Gefahr für den Hund aus dem Kühlschrank

Der Hund als bester Freund und Familienmitglied wird gepflegt, geliebt und mit kleinen Naschereien verwöhnt. Doch nicht alles, was uns Zweibeinern schmeckt, bekommt unserem Weggefährten auf vier Pfoten.

So manche Leckerei aus unserer Speisekammer, kann dem Hund sogar richtig gefährlich werden und ernst zu nehmende Vergiftungssymptom hervorrufen. Als verantwortungsbewusster Hundebesitzer sollte Klarheit darüber bestehen, welche Köstlichkeit seinem Tier Freude bereitet und was lieber im Kühlschrank für den eigenen Verzehr bleiben sollte.

Giftig für Deinen Hund sind …

Avocado beinhaltet das Toxin Persin, welches für den Menschen nicht gefährlich ist. Beim Hund verursacht es jedoch ab einer gewissen Menge Schäden des Herzmuskels. In dessen Folge kann es zu Herzversagen und Entzündung anderer Organe kommen.

Weintrauben führen zu einer drastischen Erhöhung des Calciumgehaltes im Blut, wodurch es zu hochgradig erhöhten Nierenwerten kommt. Symptomatisch äußern sich diese beim Hund in Durchfall, Magenkrämpfen, Appetitlosigkeit, Lethargie und reduziertem Urinabsatz. Im Endstadium kommt es im schlimmsten Fall zum Nierenversagen. Die giftige Dosis liegt um 120 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht.

Alkohol wird vom Hund nur sehr langsam und unvollständig verstoffwechselt, so dass es bereits 30 Minuten nach der Aufnahme zu Symptomen einer Vergiftung kommt. Schon geringe Mengen führen zu Erbrechen, Koordinationsstörungen und Atemnot. Schwerere Folgen sind Koma und Tod.

Schokolade enthält Theobromin, welches giftig für den Hund ist. Nach dem Verzehr von Schokolade kommt es beim Hund zu Erbrechen, Durchfall und Muskelzittern. Besonders viel Theobromin enthält dunkle Schokolade und Kakaopulver. Weiße Schokolade weist den geringsten Gehalt auf. Je nach Kakaoanteil der Schokolade sind 8 bis 60 Gramm pro Kilogramm giftig für den Hund.

Koffein beinhaltet Methylxanthin, was den Blutdruck steigert und die Reizschwelle der Nervenbahnen im Gehirn senkt. Die daraus resultierenden Folgen für den Hund sind Unruhe, Zittern, Krämpfe und gefährliche Herzrhythmusstörungen.

Rohe Bohnen sind durch den Gehalt des Toxins Phasin giftig für den Hund. Der Giftstoff hemmt im Dünndarm des Vierbeiners die Bio-Proteinsynthese. Es kommt zu Blässe, Erbrechen, Bauchkrämpfen und blutigem Durchfall. Weitere Symptome sind Appetitlosigkeit, Kolik, Fieber, Kollaps, Leber- und Milzschwellung.

Steinobst beinhaltet in seinen Kernen die toxischen Stoffe Amygdalin und Prunasin. Diese Giftstoffe verursachen eine Blockierung der Zellteilung durch die Abspaltung der gefährlichen Blausäure im Stoffwechsel des Hundes. Dieser schädliche Effekt bewirkt sehr schnell ein Erbrechen, sowie eine stark erhöhte Herzfrequenz, die mit hohem Fieber einhergeht. Charakteristisch ist ein Blaumandel-Geruch des Hunde-Atems.

Süßstoff enthält den Zuckeraustauschstoff Xylit, der zu einer dramatischen Senkung des Blutzuckerspiegels führt, da die Ausschüttung des körpereigenen Insulins beachtlich erhöht wird. Durch die hohen Mengen an Insulin wird der Blutzucker geradezu "verschwendet". Die Folgen für den Hund sind eine allgemeine Schwäche, Koordinationsschwierigkeiten und Krämpfe.

Ungesund für Deinen Liebling sind außerdem …

Knabbereien wie Chips oder Salzstangen sind sehr salzhaltig und stark gewürzt. Die konzentrierte Salzaufnahme erhöht den Blutdruck und belastet die Nieren und das Herz des Hundes.

Milch ist grundsätzlich nicht giftig, jedoch führt der enthaltene Milchzucker, die sogenannte Laktose, zu starken Durchfällen. Grund hierfür ist die fehlende Möglichkeit des Hundes, Laktose zu verdauen oder zu verwerten.

Rohes Eiklar vom Hühnerei schadet dem Hund durch seinen Gehalt des Proteins Avidin. Dieses bindet Biotin und verhindert seine Aufnahme in den Körper, was zu einem sekundären Mangel führen kann. Biotin ist wichtig für Haut und Fell des Hundes.

Manche Nüsse besitzen einen sehr hohen Phosphorgehalt, der die Nieren stark belastet weswegen sie als regelmäßiger Bestandteil in der Futterration ungeeignet sind.

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