Tackenberg Tackenberg
Warenkorb:
0 Produkte (0,00 EUR)
Zur Kasse
Warenkorb
Hunde_Einstieg

Diät & Allergie

Wie uns Menschen auch schadet Ihrem Hund oder Ihrer
Katze ein zu hohes Körpergewicht. Und Allergien sind
auch bei Ihrem vierbeinigem Familienmitglied häufig
Folgeerscheinungen von falscher Ernährung.

Der Rippchen-Test

Das Risiko einer Übergewichtigkeit aufgrund der
Ernährung ist bei Rohfleisch-Nahrung deutlich
geringer. Sollten Sie dennoch nicht sicher sein,
ob Sie die tägliche Ration einschränken müssen –
oder Ihren Vierbeiner bislang mit Industrienahrung
gefüttert haben – hilft ein einfacher Test:
Ein Hund sollte leicht rippig sein. Das bedeutet
nicht, dass Sie die Rippen sehen müssen, Sie
sollten sie leicht fühlen können. Ist dies nicht
der Fall, wird es Zeit für eine Diät.

Bei Rassen wie z.B. einem Labrador fällt der
Rippchen-Test zugegeben sehr schwer. Nicht nur,
dass der Labrador immer etwas zu fressen findet,
nein, sein ihm rassetypisch gezüchtetes Fell
verfügt über ein doppeltes Haarkleid. Dieses soll
ihn bei der Wasserarbeit auf der Jagd schützen,
ist besonders robust und macht das Ertasten
daher schwierig. Wenn Sie sich nicht ganz sicher
sind, rufen Sie uns gerne an – wir beraten Sie persönlich.

Was hilft bei Übergewicht?

Bewegung, Bewegung und nochmal Bewegung –
nur nicht unmittelbar nach der Fütterung – weniger
Futter und weniger Leckerlis. Lassen Sie Ihr Tier in
der Natur oder im Garten laufen. Wo immer es
erlaubt ist, sollte Ihr Hund ohne Leine frei laufen.
Kalorien werden durch spielen, toben oder arbeiten
verbraucht – und natürlich nicht durch ständiges im
Körbchen liegen. Durch die richtige Wahl der Fleisch-
produkte haben Sie zudem die Möglichkeit einer
sehr mageren Ernährung. Der bekannte „Fastentag“
einmal pro Woche muss bei einer ausgewogenen
Ernährung nicht sein.

Pferdefleisch

Wie entstehen Allergien?

Leider kommt es bei Hunden und Katzen immer
wieder zu Mangelerscheinungen und Allergien.
Das liegt unter anderem an sterilen Fertigfutter-
produkten, die eine Unterfunktion des Verdau-
ungsapparates zur Folge haben können. Weiter-
hin werden die Inhaltsstoffe von industriellem
Dosen- und Trockenfutter oft nicht richtig verdaut.
Sie haben meist einen viel zu hohen pflanzlichen
Anteil und sind nicht auf den kurzen Darm von
Hund und Katze abgestimmt. Dadurch haben
sich Krankheitsbilder zur Alltäglichkeit entwickelt,
die es früher so nicht gegeben hat.

Eine natürliche Ernährung mit rohem Fleisch redu-
ziert dieses Risiko beträchtlich. Im Gegensatz zu
industrieller Nahrung sind nur hier die so wichti-
gen Bakterien erhalten, welche die Darmflora auf
natürlichem Wege regeln und das Immunsystem
aufrecht erhalten. Auch Vitamine und Mineral-
stoffe sind ausreichend in natürlicher Form vor-
handen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur
Erhaltung der Gesundheit. Bei Industrienahrung
werden Vitamine und Mineralstoffe meist künst-
lich, nicht selten zu hoch dosiert hinzugegeben
und erfüllen die gewünschten Aufgaben nicht
optimal.

Hagebutte

Was tun bei allergischen Reaktionen?

Viele Tierärzte empfehlen bei Allergien eine so ge-
nannte Ausschlussdiät. Dadurch wird die Gabe
eines möglicherweise für die Symptome verantwortlichen
Futters vermieden – also ausgeschlossen.

Für eine Umstellung der Nahrung bei einer solchen
Ausschlussdiät eignen sich insbesondere Pferde-
fleisch, Wildfleisch – beispielsweise Reh und Hirsch –
sowie alle in unseren Breiten unbekannten Sorten
wie Strauß, Känguru, Kudu oder Springbock. Vor-
rangig ist also eine völlig fremde Proteinquelle.

Reagiert Ihr Liebling nicht auf diese Nahrungsum-
stellung, bleibt Ihnen nur der erneute Wechsel auf
eine andere Fleischsorte. Zeigt sich noch immer
keine Besserung, können neben der Ernährung auch
andere Ursachen eine Rolle spielen. Lassen Sie sich
dann bitte für eine weiterführende Behandlung von
Ihrem Tierarzt beraten.

Gelingt jedoch die Futterumstellung, und die aller-
gischen Erscheinungen gehen zurück, dann planen
Sie die täglichen Mahlzeiten von nun an auf Grund-
lage der neuen Fleischsorte. Falls noch nicht
geschehen, empfehlen wir Ihnen dabei eine
schonende Umstellung auf die vollkommen natür-
liche Ernährung mit rohem Fleisch sowie einem
Anteil von ca. 20 % fein pürierter pflanzlicher
Kost bei Hunden. So bleibt Ihr Liebling mit hoher
Wahrscheinlichkeit gesund – allergische Symptome
sollten ihn nicht mehr belasten.

Tackenberg