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Urlaub mit Hund – daran solltest Du denken!

Beinahe jeder zweite Hundebesitzer nimmt laut aktueller Umfrage seinen Freund auf vier Pfoten mit in den Urlaub. Neben der Wahl eines hundefreundlichen Urlaubszieles gibt es jedoch einiges mehr zu beachten, damit die schönste Zeit des Jahres reichlich Entspannung und keinen Ärger mit sich bringt.

Tipps für einen entspannten Urlaub mit Hund

Gute Fahrt – auch Hunde sollten im Auto gut gesichert sein

Bei Reisen mit dem Auto sollte auf einen sicheren Sitzplatz für den tierischen Passagier gesorgt werden – der Dackel auf der Hutablage oder der Labrador unangeschnallt auf dem Beifahrersitz sehen zwar lustig aus, gefährden aber die sichere Fahrt und der Vierbeiner ist bei Unfällen vollkommen ungeschützt. In Autos mit ausreichend Platz im Kofferraum, sollte der Hund deswegen am Besten immer hier, abgetrennt durch ein stabiles Gitter oder besser noch in seiner eigenen Transportbox, mitfahren. Eine weitere gute Alternative sind geeignete Anschnallsysteme für die Rückbank. 

Reisefieber – Nervosität beim Vierbeiner

Genau wie beim Zweibeiner, kann die aufregende Reisevorbereitung und eine längere Autofahrt dem Vierbeiner auf den Magen schlagen. Um Stresssituationen abzumildern, kann das Tier bereits einige Tage vor Urlaubsbeginn mit speziellen Medikamenten behandelt werden. Diese Wirkstoffe sind meist homöopathisch und helfen ängstlichen Tieren sich zu entspannen. Auch gegen eine Reisekrankheit während des Autofahrens kann dem Tier über spezielle Präparate, die beim Tierarzt erhältlich sind, geholfen werden. Auch gezieltes Training kann hier Abhilfe schaffen. Gewöhne Deinen Vierbeiner vorab ausreichend an das Mitfahren im Auto und hilf ihm dort zu entspannen. Gut geeignet sind dafür z. B. naturbelassene Kauartikel, mit denen sich Dein Liebling beschäftigen kann. 

Impfpass nicht vergessen

Je nach Reiseziel sind die jeweiligen Impfvorschriften des Landes zu beachten. So gilt in der Schweiz, anders als in Deutschland, eine jährliche Tollwutimpfung als Pflicht. In Norwegen muss diese Impfung zusätzlich zum Impfausweis durch eine aktuelle Blutuntersuchung, die mitzuführen ist, bestätigt werden. Bei Fahrten nach Kroatien wird sogar eine tierärztliche Bescheinigung über den Gesundheitszustand des Tieres nötig. Für alle Auslandsreisen ist der blaue EU-Heimtierausweis, in dem Chipnummer und Impfungen eingetragen sind, Pflicht. Die Chipnummer hilft im Notfall entlaufene oder vermisste Tiere zu identifizieren und sie sicher zurück zu ihrem Frauchen oder Herrchen zu bringen.

Achtung Reisekrankheiten – nicht nur international

Neben einem ausreichenden Impfschutz gilt der Floh- und Zeckenprophylaxe ein besonderes Augenmerk. Vor allem in südlichen Ländern können über die blutsaugenden Parasiten gefährliche Krankheiten übertragen werden. Die gefährlichste dieser sogenannten Reisekrankheiten ist die gefürchtete Leishmaniose, die nicht heilbar ist und schnell tödlich enden kann. Zur Zeckenabwehr eignen sich für diesen Zweck am besten medizinische Halsbänder, die das Tier während des Urlaubes permanent trägt. Diese verhindern ein Beißen der Parasiten, sind wasserfest und bieten einen sehr zuverlässigen Schutz. Zusätzlich können auch natürliche Mittel helfen, so wie bspw. unser BIO Kokosöl zur äußeren Anwendung und unsere Zistrose Plus Tabs, durch die die Hautbarriere gestärkt wird und der Hund weniger anziehend auf Parasiten wirkt. 

Sicherer Badespaß

Liegt das Urlaubsziel am Wasser, gelten für den Vierbeiner ähnliche Baderegeln wie für den Zweibeiner. So sollte auch der Hund nicht mit vollem Magen ins kühle Nass springen. Der volle Magen führt zu einer Zentralisierung des Blutkreislaufes, wodurch die Beine weniger gut durchblutet sind. Bei ausgiebigen Schwimmrunden kann diese Minderdurchblutung zu Schwächezuständen und Ohnmacht führen. Auch der Druck des vollen Magens auf die Herzspitze wirkt sich negativ auf den Kreislauf aus. Bitte beachte, dass auch die Kondition eines sehr trainierten Tieres hat ihre Grenzen hat. Im Eifer des Gefechtes und beim Herumtollen im Wasser kann sich der Vierbeiner schnell selbst überschätzen, was vor allem bei starker Strömung, fatale Folgen haben kann. Aus diesem Grund sollte der Hund nicht unbeaufsichtigt schwimmen gehen. Um zusätzliche Sicherheit zu gewähren, empfiehlt sich der Einsatz einer Schwimmweste. Mehr zum Thema Sicherheitsequipment findest Du in unserem Gastbeitrag von @reiseschnauze. 

Sonne und Salzwasser

Besonders schön ist selbstverständlich das Schwimmen im offenen Meer. Wellen, Brandung und Strand lassen nicht nur Zweibeiner-Herzen höherschlagen. Für den durstigen Vierbeiner muss für den Tag am Meer jedoch immer Trinkwasser mit in die Strandtasche gepackt werden. So wird das Schlürfen des salzhaltigen Meerwassers, was schnell zu Durchfällen und Austrocknung führt, am besten verhindert. Zum anschließenden Entspannen am Strand darf ein Platz im Schatten nicht fehlen, um einen Hitzschlag oder einen gemeinen Sonnenbrand zu vermeiden.

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