2 Übungen zur Impulskontrolle
Warum sollte man die Impulskontrolle beim Hund üben?
Auch wir Menschen müssen lernen unsere Impulse zu kontrollieren und nicht jeder Versuchung nachzugeben oder allen Emotionen freien Lauf zu lassen. So muss auch Dein Vierbeiner das Leben in einer Gemeinschaft lernen und vermeintlichen Versuchungen, wie z. B. einem laufenden Hasen standhalten. Im Ernstfall kann eine gute Impulskontrolle auch sein Leben retten, wenn er bspw. einem Giftköder widersteht.
So gelingt Impulskontrolle bei Deinem Hund:
Wir haben zwei Übungen zur Impulskontrolle für Dich und Deinen Hund.
Für Anfänger:
Schritt 1: Platziere jeweils einen Snack in jede Hand.
Schritt 2: Bringe Deinen Hund vor Dir ins Sitz. Natürlich geht auch Platz oder Steh.
Schritt 3: Nun strecke beide Arme aus. Wahrscheinlich wird Dein Vierbeiner nun auf Deine Hände schauen. Gib ihm jetzt kurz Zeit zum Denken.
Schritt 4: Sobald er Dich anschaut, gibst Du ihm die Snacks. Wichtig hierbei ist jedoch, dass Du ihm die Snacks erst gibst, wenn er Dich bewusst ansieht.
Falls dies noch nicht so richtig gelingen will und er an Dir hochspringt und bellt, in der Hoffnung so an die Snacks zu kommen, ist das überhaupt kein Problem. Bleibe dann einfach ruhig und belohne ihn erst, wenn er das gewünschte Verhalten zeigt. Sollte er jedoch grob mit Dir werden, bringe ihn ohne ihn zu betrafen wieder in die Ausgangsposition.
Für Fortgeschrittene:
Schritt 1: Bring Deinen Hund ins Sitz, Steh oder Platz.
Schritt 2: Nun entferne Dich – erst wenige Schritte und wenn Du die Übung schwieriger gestalten möchtest, gehe ganz aus der Sicht Deines Vierbeiners.
Schritt 3: Platziere einen Snack oder wirf ein Hundespielzeug.
Schritt 4: Gehe zu Deinem Hund zurück und belohne ihn in der Position, welche er zu Beginn angenommen hat.
Schritt 5: Erlaube ihm durch ein Auflösekommando, wie "Ok" sich wieder frei zu bewegen. Lasse ihn nicht selbstständig an den Reiz, sondern gib ihm das Leckerli oder Spielzeug aus Deiner Hand.
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