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Lästige Störenfriede – äußere Parasiten bei Hund & Katze

Der Biss von Zecke, Floh und Co. ist nicht nur sehr unangenehm, sondern kann teilweise ernste Krankheiten übertragen. Welche externen Parasiten hierzulande am häufigsten vorkommen, und wie man seinen Vierbeiner schützt, erfährst Du hier.

Flöhe

Vorkommen: Mit rund 2.500 Arten machen diese blutsaugenden Insekten Menschen und Tieren auf der ganzen Welt zu schaffen. Wenn sie sich auf einem warmen Säugetier niedergelassen haben, sind die Parasiten durchgehend aktiv. Ohne Wirt vermehren sie sich bei Temperaturen unter 5°C nicht mehr. Flöhe gehören zu den häufigsten Parasiten bei Hunden und Katzen. Durch ihre enorme Sprungkraft können sie leicht den Wirt wechseln. Bereits wenige Minuten nachdem ein Floh auf sein Opfer gesprungen ist, beginnt er Blut zu saugen und Eier zu legen, die im Laufe der Zeit abfallen. Daher ist nicht nur der Wirt, sondern auch dessen Umgebung von einem Flohbefall betroffen.

Diagnose: Wenn Dein Vierbeiner unter starkem Juckreiz leidet, kann dies auf Flöhe im Fell hindeuten. Einige Hunde und Katzen reagieren allergisch auf Flohspeichel und zeigen entzündliche Hautveränderungen. Ein starker Parasitenbefall kann Anämie (Blutarmut) beim Vierbeiner verursachen. Außerdem können Flöhe Bandwürmer auf Menschen und Tiere übertragen. Die Insekten lassen sich u. a. mit Hilfe eines Flohkamms identifizieren, der beim Bürsten die Parasiten und ihren Kot aus dem Fell holt. Flohkot unterscheidet sich von normalem Schmutz, indem sich die Partikel auf einem feuchten Tuch rot verfärben, was auf unverdautes Blut hindeutet.

Behandlung: Flöhe auf Hunden und Katzen werden z. B. durch entsprechende Spot-on-Präparate oder Shampoos behandelt. Auch die gesamte Umgebung muss sorgfältig gereinigt werden (Körbchen, Spielzeug etc.). Da Flöhe Zwischenwirte für Bandwurmeier sein können, ist eine anschließende Entwurmung des Vierbeiners empfehlenswert.

Zecke

Vorkommen: Unterschiedliche Arten dieser spinnenartigen Parasiten sind auf der ganzen Welt vertreten. Zu den häufigen heimischen Zecken gehören der Gemeine Holzbock und die Braune Hundezecke. Sobald die Außentemperatur an aufeinanderfolgenden Tagen ca. 10°C erreicht, werden die Blutsauger aktiv. Zecken gelangen u. a. über Grashalme oder Sträucher auf Menschen und andere Säugetiere, bei denen sie sich eine leicht zugängliche Hautstelle suchen und anbeißen. Unentdeckt verweilen Zecken mehrere Tage in dieser Position, bis sie vollgesogen wieder abfallen.

Diagnose: Hat eine Zecke angebissen, saugt sie zwar nur wenig Blut, kann dabei jedoch gefährliche Krankheiten wie Borreliose, Babesiose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Einige Hunde und Katzen reagieren auf Zeckenspeichel mit Hautrötungen und Schwellungen. Falls beim Entfernen der Zeckenkopf stecken bleibt, kann dies außerdem zu Entzündungen führen.

Behandlung: Bemerkst Du eine Zecke an Deinem Vierbeiner, sollte diese möglichst schnell entfernt werden – am besten innerhalb der ersten 24 Stunden. Mit einem Zeckenschieber lassen sich die Parasiten leicht lösen. Ein Quetschen sowie die Anwendung von Öl oder Alkohol sollte vermieden werden, da sich die Zecke ggf. übergibt und weitere Krankheitserreger freisetzt. Außerdem ist darauf zu achten, stets die gesamte Zecke zu entfernen. Gelingt dies nicht, oder weist Dein Vierbeiner nach einem Zeckenbiss Anzeichen von Lahmheit und Gelenkschmerzen auf, solltest Du Deinen Tierarzt aufsuchen. Durch Fellkontrolle nach dem Freigang sowie entsprechende Spot-on-Mittel oder Insektensprays kannst Du Deinen Hund oder Deine Katze vor Zeckenbissen schützen.

Läuse

Vorkommen: Weltweit gibt es rund 3.500 Tierlausarten. Hunde und Katzen werden allgemein nicht von Läusen befallen, die auf Menschen gehen, und umgekehrt. Jedoch wechseln Läuse innerhalb einer Wirtart, z. B. von Hund zu Hund, ähnlich wie Flöhe. Die kleinen Parasiten gehören zur Gruppe flügelloser Insekten und unterscheiden sich in Läuse, die Blut saugen, und Haarlinge, die von Hautschuppen zehren. Sowohl ausgewachsene Parasiten als auch deren Eier (Nissen) und Larven leben im Fell. Von dort aus können sie in die Umgebung ihres Wirts gelangen, ohne den sie jedoch nicht lange überleben.

Diagnose: Allgemeine Unruhe, Juckreiz, gerötete Hautveränderungen, stumpfes Fell, Schuppen und Haarausfall lassen Läuse beim Vierbeiner vermuten. Ein starker Befall kann besonders bei jungen, alten oder geschwächten Tieren zu Blutarmut führen. Mit der Lupe oder dem bloßen Auge sind die Parasiten und ihre weißen Eier zu erkennen. Laus und Haarling kann man u. a. durch ihre Kopfform unterscheiden – die Laus hat einen kleinen, dreieckigen Kopf, während der Haarling einen großen, breiten Kopf besitzt.

Behandlung: Befallene Hunde und Katzen werden mit entsprechendem Shampoo, Puder oder anderen Spot-on-Medikamenten behandelt. Nach 1-2 Wochen muss die Anwendung wiederholt werden, um eventuell nachschlüpfende Larven zu beseitigen. Außerdem sollten Körbchen, Spielzeuge, Kämme und Co. gründlich desinfiziert werden. Regelmäßige Fellpflege ist wichtig zur Vorbeugung und Kontrolle.

Milben

Vorkommen: Ca. 20.000 unterschiedliche Arten machen sie zur weltweit größten Gruppe achtbeiniger Spinnentiere. Parasitisch lebende Milben übertragen zwar meist keine Krankheitserreger, können aber dennoch sehr unangenehm für ihren Wirt sein. Einige Haustiermilben gehen auch auf Menschen über. Am häufigsten treten bei Hunden und Katzen sogenannte Ohr-, Haarbalg- oder Raubmilben auf. Zu den unangenehmsten Vertretern gehören Räudemilben. Die Parasiten leben von den Hautschuppen und Körperflüssigkeiten ihrer Wirte. Durch ihre geringe Größe können sie tausendfach auf nur einem Säugetier vorkommen.

Diagnose: Starker Juckreiz, Hautirritationen oder -Entzündungen sowie häufiges Schütteln können auf einen Milbenbefall des Vierbeiners hindeuten. Je nach Parasitenart treten unterschiedliche Symptome auf, bei Ohrmilben kommt es z. B. zu starker Ohrenschmalzbildung. Besonders aggressiv machen sich Räudemilben bemerkbar. Da diese stark ansteckend sind, muss unverzüglich ein Tierarzt aufgesucht werden! Mit einer Probe unter dem Mikroskop kann der Veterinär einen Milbenbefall genau diagnostizieren.

Behandlung: Je nach Milbenart wird der betroffene Vierbeiner z. B. durch entsprechende Spot-on-Mittel, Shampoos oder Puder behandelt. Auch andere im Haushalt lebende Vierbeiner müssen dabei berücksichtigt werden. Achtung: Nicht alle Präparate sind für Hunde und Katzen gleichermaßen geeignet und sollten daher immer individuell angewendet werden! Schlafplätze, Spielzeuge usw. müssen ebenfalls gründlich desinfiziert werden. Vorbeugend können Sie Ihren Hund und Ihre Katze z. B. durch ein Bio Insektenspray vor Parasiten schützen.

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