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TACKENBERG - Barfen im Winter

 

Barfen im Winter – Was braucht mein Hund in der kalten Jahreszeit?

 

Es ist kalt geworden, die Tage sind kurz und es regnet und schneit – der Winter hat uns voll im Griff. Vielleicht geht es Ihnen auch so: Sie haben im Winter einfach das Gefühl mehr essen zu wollen und so etwas „Winterspeck“ zuzulegen. Zum einen, um mehr Energie zu haben, um sich besser vor Nässe und Kälte abschirmen zu können. Zum anderen um sich die dunklen Tage mit einem kleinen „Mehr“ an gutem Essen zu verschönern.

 

Und wie sieht das bei unseren Hunden aus?

Hunde wollen immer mehr

Dass Hunde grundsätzlich immer mehr Futter haben möchten, ist nicht weiter ungewöhnlich. Das entspricht einer ganz normalen Verhaltensweise von Hunden und liegt daran, dass Hunde kein Sättigungsgefühl kennen. Die meisten würden fressen, bis sie sich übergeben. Das sollten wir natürlich nicht zulassen. Aber benötigen unsere Vierbeiner wirklich ein „Mehr“ an Futter in der kalten Jahreszeit? In dem Sie Ihren Hund barfen haben Sie schon einen großen Vorteil in Sachen gesunder Tiernahrung. Und wie sieht das Ganze im Winter aus? Lassen Sie uns die Fütterung und die Nährstoffe für den Hund in der kalten Jahreszeit etwas genauer ansehen.

 

Welche Aufgabe hat Ihr Hund bei Ihnen?

Zunächst werfen wir einen kurzen Blick darauf, welche verschiedenen Aufgaben ein Hund in unserer Gesellschaft haben kann. Im Allgemeinen sind unsere Vierbeiner reine Haushunde. Somit liegt auch die körperliche Betätigung eher im Normalbereich, d.h. zwei bis drei Spaziergänge täglich. Dann gibt es noch die Sportler unter den Hunden, die regelmäßig Agility betreiben oder ein anderes energiezehrendes Hobby haben. Und es gibt diejenigen, die beispielsweise beim Trailing, zur Jagd oder als Schlittenhunde eingesetzt werden. Sie werden mitunter im Rudel im Freien gehalten, also meist in einem Auslauf mit einer schützenden Hütte. Somit sind sie den Witterungsbedingungen, Kälte und Schnee ausgesetzt. Jetzt werden Sie sich sicherlich schon denken, dass es bei diesen verschiedenen sportlichen und haltungsbedingten Abstufungen auch verschiedene Bedürfnisse gibt.

 

Die verschiedenen Hundefutter

Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass Hunde der ersten Kategorie, also die der reinen Haushunde, grundsätzlich keine zusätzlichen Nährstoffbedürfnisse im Winter haben. Hunde, die als Leistungssportler unterwegs sind, können durchaus einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen haben. In der Regel kommen jedoch auch sie mit der normalen Portion, die sie das ganze Jahr über bekommen, gut zurecht. Allerdings: Hiermit sind diejenigen Hunde gemeint, die mit Alleinfuttermitteln, also hochwertigem Hundefutter als Nassfutter, gefüttert werden, wie zum Beispiel mit den Tackenberg Dosen Menüs wie Rentier und Rind mit Steckrüben & Fenchel oder Lamm mit Kartoffel & Spinat als gesunde Tiernahrung. Hunde, die zum Trailing, zur Jagd oder als Schlittenhunde eingesetzt und / oder sogar im Freien gehalten werden, haben in den kalten Wintermonaten einen erhöhten Energie- und Nährstoffbedarf. Bis zu einem Drittel mehr an Futter benötigen diese Tiere um ihren erhöhten Bedarf in dieser Zeit optimal zu decken.

 

BARF im Winter: Füttern Sie etwas mehr Vitamine und Nährstoffe

 

Bei gebarften Hunden wird im Allgemeinen empfohlen, die Zufuhr der Vitamine und Nährstoffe während der kalten Wintermonate etwas zu erhöhen. Das gilt sowohl für diejenigen, die als Haushunde mit normaler Auslastung bei uns wohnen, wie auch für die Sportler unter den Hunden. Etwas anders verhält es sich bei den Hunden, die beispielsweise beim Trailing, zur Jagd oder als Schlittenhunde eingesetzt werden. Sie benötigen im Winter sowohl bei der Fütterung mit Alleinfuttermitteln als auch beim Barfen, nicht nur eine erhöhte Nährstoffmenge, sondern auch eine bis zu einem Drittel erhöhte Energiemenge, um die erhöhten Bedarfe auszugleichen. Hier sollte durchaus auf Fleisch mit einem hohen Fettgehalt zurückgegriffen werden.

 

Auf welche Nährstoffe kommt es an?

Wer das ganze Jahr über ausgewogen füttert, versorgt seinen Hund optimal mit allen benötigten Nährstoffen. Die empfohlene Erhöhung der Nährstoffe im Winter bezieht sich vor allem auf die Gabe von Vitaminen und Spurenelementen, ungesättigten Fettsäuren und Aminosäuren, um einen eventuell erhöhten Bedarf zu decken. Wichtig hierbei ist, die jeweilige Dosis nur leicht zu erhöhen, das heißt um ca. 5 – 15%, um nicht im Gegenzug eine Überversorgung zu provozieren. Denn eine solche Nährstoff-Überversorgung kann zu Stoffwechselstörungen führen. Insbesondere die fettlöslichen Vitamine A, D und E werden in der Leber angelagert.

 

Vitamine und Spurenelemente

Das Immunsystem braucht mehr Vitamine, wie zum Beispiel das Vitamin C. Es ist nicht nur wichtig für das Abwehrsystem, sondern auch für die für die Aktivierung und Regulierung des Stoffwechsels. Sie können Bio-Hagebutenschalen oder auch Bio-Wildheidelbeeren zufüttern, ansonsten ist Vitamin C unter anderem in Leber oder Brokkoli enthalten. Das Vitamin A unterstützt das Wachstum von Knochen und Zähnen und erhält Haut und Schleimhäute. Es ist unter anderem enthalten in Lebertran und Eiern. Vitamin E ist ein wichtiges Antioxidans, das heißt, es schützt Zellen vor Angriffen der sogenannten freien Radikale. Es ist enthalten in Walnüssen oder Fenchel. Auch Spurenelemente spielen beim Stoffwechsel eine große Rolle als sogenannte Coenzyme. Eine fein dosierte Zufütterung von Mineralienpulver kann Ihnen Sicherheit geben, dass Ihrem Hund keine wichtigen Mineralien und Spurenelemente fehlen.

 

Ungesättigte Fettsäuren und Aminosäuren

 

Auch ungesättigte Fettsäuren (wie die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega 3 und Omega 6) dienen dem Stoffwechsel und unterstützen zum Beispiel die Zellteilung. Sie sind enthalten in Fisch und Fischöl (z.B. Fisch-Nachtkerzenöl) sowie in Raps-, Lein- und Distelöl. Wichtige Aminosäuren bekommt Ihr Hund durch die Gabe einer ausgewogenen Eiweißration. Aminosäuren unterstützen das Immunsystem und helfen beim Aufbau von Muskelmasse. Hat ein Hund eine große Muskelmasse, kann er die Wärme im Körper besser speichern und trotzt so der Kälte. Enthalten sind Aminosäuren vor allem in Rind- und Lammfleisch, Eiern, Walnüssen und auch in Haferflocken.

 

Beobachten Sie Ihren Hund – wie verhält er sich?

 

Bei einem abwechslungsreich und mit hochwertiger und gesunder Tiernahrung gefütterten Vierbeiner, haben Sie ein gleichbleibendes rasse-, und geschlechtsspezifisches Gewicht, einen ein- bis zweimaligen festen Kotabsatz täglich, glänzendes Fell, feste Krallen und einen aktiven und agilen Hund an Ihrer Seite. Sollten Sie unsicher sein, halten Sie bitte Rücksprache mit einem Tierarzt oder fragen Sie einfach uns! Wir beraten Sie in allen Ernährungsfragen rund um den Hund und die Katze.

 

 

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TEXT Ihres Dürrschmidt // FOTO Fotolia

 

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