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BARF Lexikon: Wie Sie Gemüse für Ihren Hund nutzen können!

BARF Lexikon – Gemüse

 

Unser Tipp: Für Hunde empfehlen wir ein Verhältnis von ca. 80 % Fleisch & Innereien und 20 % pflanzlicher Komponente. Katzen hingegen benötigen fast ausschließlich Fleisch, weshalb wir Sie in unserem BARF Gemüse-Lexikon außen vor lassen.

 

Gemüse beim Barfen

Geliebt oder verschmäht: Während der eine Vierbeiner die Möhren aus dem heimischen Gemüsebeet klaut, könnte der andere durchaus auf seine vegetarische Beilage in Form von Gemüse und Obst verzichten.
Tatsache ist: Die Beigabe von Gemüse und Obst spielt beim Barfen eine große Rolle und darf nicht vernachlässigt werden. Ihr „Zweck“ ist es, dem Hund zusätzlich zum Fleisch weitere wichtige Vitamine, Mineralien, Enzyme, Kohlenhydrate und Ballaststoffe zu liefern. Die Inhaltsstoffe aus Grünzeug und Co. kann der Vierbeiner aber nur dann aufnehmen, wenn die pflanzlichen Bestandteile entsprechend vorbehandelt werden. Doch was heißt das genau und welche Gemüsesorten haben welche Wirkung? Unser großes Gemüselexikon gibt Aufschluss.

 

Karotte

Sie ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Der hohe Pektingehalt schützt Darm und Darmschleimhäute, Alpha- und Betacarotin unterstützen die Gesundheit von Augen, Haut und Haar. Möhren sind perfekt für die Rohfütterung, da sie sehr bekömmlich sind und das Immunsystem stärken.

 

Zubereitung: Waschen und am besten mit Schale pürieren

 

 

 

Kürbis

Alle Speisekürbisarten sind für den Hund verträglich. Sie enthalten viel Betacarotin, Vitamin A, Kalzium, Kalium, Magnesium und Eisen. Vor allem das Betacarotin ist ein wichtiger Zellschutzstoff, da es antioxidative Eigenschaften besitzt und damit die Zellen vor dem Angriff freier Radikale schützt.

 

Zubereitung: Schälen und Kürbisfleisch pürieren

 

 

 

Fenchel

In Fenchel steckt ein hoher Mineralstoffgehalt, und das Verhältnis von Kalzium, Magnesium, Phosphat, Kalium und Natrium ist optimal. Seine Inhaltsstoffe sorgen für eine gesunde Darmflora. Er enthält Inulin. Das ist ein besonderer Ballaststoff, der die Aufnahme von Kalzium und Magnesium erhöht.

 

Zubereitung: Strunk und sehr faserige Teile entfernen und pürieren 

 

 

 

Sellerie

Sellerie enthält ätherische Öle, Eisen, Kalzium, Provitamin A, Vitamin E und C. Wirkt allgemein stärkend, blutreinigend und entwässernd. Ähnlich wie beim Fenchel gibt es auch hier Hunde, die die ätherischen Öle des Selleries nicht mögen. Rationen verkleinern, dann ist die Gabe meist kein Problem mehr!

 

Zubereitung: Waschen, Knollensellerie eventuell schälen und pürieren

 

 

 

Topinambur

In Topinambur steckt ein hoher Mineralstoffgehalt, und das Verhältnis von Kalzium, Magnesium, Phosphat, Kalium und Natrium ist optimal. Seine Inhaltsstoffe sorgen für eine gesunde Darmflora. Er enthält Inulin. Das ist ein besonderer Ballaststoff, der die Aufnahme von Kalzium und Magnesium erhöht.

 

Zubereitung: Waschen, pürieren oder kurz dünsten

 

 

 

Rote Beete

Sie liefert viele Vitamine (B-Gruppe und Folsäure) und Mineralstoffe wie Kalium und Eisen. Wirkt appetitanregend, unterstützt die Blutbildung, stärkt das Immunsystem und kurbelt die Verdauung an. Rote Beete sollte wegen des hohen Oxalsäuregehalts immer mit einem kalziumhaltigen Produkt gefüttert werden wie z. B. Hüttenkäse.

 

Zubereitung: am einfachsten vorgekocht kaufen

 

 

 

Spinat

Er stellt viel Eiweiß, Vitamine A, B und C, Eisen sowie Alphaund Betacarotin zur Verfügung. Außerdem unterstützt er das Herz-Kreislauf-System und schützt vor freien Radikalen. Spinat enthält wie Rote Bete sehr viel Oxalsäure und sollte deswegen immer mit einem kalziumhaltigen Produkt gefüttert werden wie z. B. Hüttenkäse.

 

Zubereitung: Stängel, Blattrippen entfernen, waschen und pürieren oder kurz ankochen


 

 

Süßkartoffel

Sie ist eine gute Quelle für Kohlenhydrate, Vitamin A und C, enthält Magnesium, Kupfer, Kalium, Eisen und wichtige Ballaststoffe. Auch weist sie einen hohen Gehalt an Antioxidantien auf, die vorbeugend gegen Entzündungen wirken können. Die süßlich schmeckende Süßkartoffel gilt als eines der nährstoffreichsten Gemüse.

 

Zubereitung: Schälen und nur gekocht füttern

 

 

 

Zucchini

Zucchini enthält viel Betacarotin und entsäuert den Körper aufgrund ihres Basenüberschusses. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind Vitamin C, Folsäure, Kalium, Kalzium, Phosphor und Zink. Zucchini sind kalorienarm und sehr leicht verdaulich.

 

Zubereitung: Waschen, grüne Zucchini schälen. Gelbe Zucchini können mit Schale püriert werden

 

 

 

Pastinake

Pastinaken verfügen über einen hohen Anteil an Fasern, Kohlenhydraten, Mineralstoffen, B-Vitaminen und ätherischen Ölen, bringen die Verdauung in Schwung, fördern die Immunabwehr und geben Energie. Pastinaken wirken appetitanregend und haben durch den hohen Kaliumgehalt einen harntreibenden Effekt.

 

Zubereitung: Waschen und am besten mit Schale pürieren

 

 

 

Kartoffel

Kartoffeln sind reich an Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Mineralstoffen wie Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen sowie den Vitaminen A, B, C. Sie geben Energie. Grüne Stellen und Keime enthalten das giftige Solanin – vor dem Kochen unbedingt großzügig entfernen.

 

Zubereitung: Immer kochen, nie roh geben!

 

 

 

Mangold

Mangold enthält sehr viel Betacarotin und hat außerdem einen hohen Anteil an Vitamin C, Vitamin K und Mineralstoffen. Kräftigt das Immunsystem, hilft bei Verdauungsstörungen und fördert die Blutbildung. Unsere Vorfahren sahen Mangold als Heilpflanze an, die bei Bronchitis oder Hautkrankheiten helfen kann.

 

Zubereitung: Waschen und pürieren, evtl. kurz ankochen

 

 

 

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