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Hunde barfen

 

BARF: Artgerechte Ernährung für Hunde


Die Rohfütterung für Hunde ist viel mehr als nur ein Trend – Hunde barfen schafft optimale Voraussetzungen für Gesundheit, Vitalität und ein langes, unbeschwertes Hundeleben. Dabei ist Hunde barfen gar nicht so schwierig – wenn man weiß, worauf es ankommt.

 

Warum sollte man Hunde barfen?

 

Aus unserer über 40-jährigen Erfahrung in der Hundeernährung können wir voller Überzeugung sagen: Weil es die gesündeste, natürlichste und artgerechteste Form der Hundefütterung ist. Hunde barfen bedeutet, ihren genetisch verankerten Ernährungsbedürfnissen gerecht zu werden.

Die Entwicklung unserer Hunde

Unsere heutigen Haushunde sind Nachfahren der Wölfe. Unter Wissenschaftlern streitet man sich noch, wann genau die Domestizierung des Wolfes stattfand: Ältere Theorien aus den 90er Jahren besagen, dass sie bereits vor rund 100.000 Jahren begann. Neuere Untersuchungen gehen jedoch davon aus, dass die Domestikation des Hundes vor etwa 18.000 bis 32.000 Jahren an verschiedenen Orten der Welt unabhängig voneinander stattfand.

 

Ob nun 100.000 Jahre oder nur 18.000 Jahre: Für die evolutionäre Entwicklung eines Organismus ist dieses Zeitfenster sehr klein. Noch heute stimmen unsere Hunde genetisch zu 99,9 Prozent mit dem Wolf überein – und die Verdauung beim Hund ist fast identisch mit der des Wolfes. Wer seine Vierbeiner also gesund und artgerecht ernähren möchte, sollte seine Hunde barfen.

Die Ernährung des Wolfes

Erst seit den 1950er-Jahren gibt es industriell hergestellte Hundefutter, wie wir es heute kennen. Die ursprüngliche Ernährung des Wolfes besteht aus Beutetieren. Dabei ist der Wolf kein reiner Fleischfresser, sondern frisst seine Beute vollständig, also mit:

 

  • Fell, Federn oder Schuppen
  • Haut
  • Innereien
  • Blut
  • Knochen
  • Knorpel
  • Krallen oder Hufe
  • Vorverdautem pflanzlichen Mageninhalt


Hunde barfen bedeutet, sich an dieser ursprünglichen Ernährung zu orientieren. Natürlich ist es heute nicht ohne Weiteres möglich, Hunden komplette Beutetiere zu verfüttern. Deshalb bestehen BARF-Mahlzeiten aus einzelnen Futterkomponenten, die das Beutetier nachbilden.

 


Vorteile der Rohfütterung

 

BARF ist also die natürlichste Art, Hunde zu füttern. Doch Hunde barfen hat darüber hinaus viele weitere Vorteile. BARF ist frei von künstlichen Zusatzstoffen, billigen Füllstoffen, Zucker oder Salz, wie sie in Fertigfutter häufig verwendet werden. Wenn Sie Hunde barfen, wissen Sie genau, was Sie füttern – und können auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Vierbeiners eingehen. Und auch an Ihrem Hund werden Sie Veränderungen feststellen, beispielsweise:

 

  • Mehr Vitalität und Gesundheit
  • Glänzendes Fell und elastische Krallen
  • Weniger Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Parasiten
  • Weniger Zahnstein und Mundgeruch, gesündere Zähne
  • Bessere Verdauung, weniger Kotabsatz

 

 

Wie sieht eine ausgewogene BARF-Mahlzeit aus?

 

„BARF“ steht im Englischen für „bones and raw foods“, also „Knochen und rohes Futter“. Bei der Rohfütterung von Hunden werden die einzelnen Mahlzeiten aus den folgenden Komponenten zusammengesetzt:

 

  • Fleisch
  • Innereien
  • Knochen & Knorpel
  • Pflanzliche Bestandteile (Obst, Gemüse, Getreide)

 

Wir empfehlen, jede Mahlzeit zu 80 Prozent aus tierischen Komponenten wie Fleisch, Innereien, Knochen oder Knorpel und zu 20 Prozent aus pflanzlichen Bestandteilen wie Obst, Gemüse oder Getreide zusammenzustellen. Das 80/20-Verhältnis bildet die natürliche Ernährung des Wolfes nach und hat sich bei allen, die Hunde barfen, bewährt.

Keine Angst vor Mangelerscheinungen

Beim Thema Hunde barfen gibt es ein häufiges Missverständnis: Es ist keineswegs nötig, dass jede einzelne BARF-Mahlzeit perfekt ausgewogen sein und alle notwendigen Nährstoffe beinhalten muss. Wie beim Wolf entsteht die ausgewogene Ernährung über einen längeren Zeitraum hinweg durch hochwertige Rohstoffe mit hervorragend bioverfügbaren Nährstoffen – und eine abwechslungsreiche Zusammenstellung. Lassen Sie also nicht stressen und haben Sie keine Angst vor Mangelernährung, wenn Sie Ihre Hunde barfen – schließlich wiegen wir Menschen unsere Mahlzeiten ja auch nicht grammgenau ab, um uns gesund zu ernähren.

Fleisch in der Rohfütterung von Hunden

Hunde barfen bedeutet nicht, ihnen täglich einfach nur ein rohes Stück Fleisch zu füttern. Dennoch ist Fleisch einer der Hauptbestandteile beim Barf für Hunde. Es enthält hochwertige und leicht verdauliche Proteine, die für den Hund lebenswichtig sind. Das Fett im Fleisch ist ein wichtiger Energielieferant. Verschiedene Fleischarten sorgen für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung beim BARF – so enthält Rindfleisch beispielsweise viel Zink, aber wenig essentielle Fettsäuren, während Geflügel und Kaninchenfleisch über einen hohen Anteil an essentiellen Fettsäuren verfügen. Wildfleisch ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, Fisch liefert neben den wertvollen Omega-3-Fettsäuren auch Jod, Zink und Selen. Welche Fleischarten es gibt und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, wenn Sie Ihre Hunde barfen, erfahren Sie in unserem BARF Lexikon Rohfleisch. Hochwertiges BARF Rohfleisch für die vielseitige Fütterung Ihres Vierbeiners finden Sie in großer Auswahl im Online-Shop von TACKENBERG.

Innereien in der Rohfütterung von Hunden

Wer seine Hunde barfen möchte, sollte mindestens einmal in der Woche Innereien füttern. In Innereien sind viele Nährstoffe enthalten, die in reinem Muskelfleisch fehlen. Bei der Rohfütterung von Hunden werden unter anderem Leber, Nieren, Lunge, Herz, Pansen, Blättermagen und Milz gegeben. Wenn Sie mehr über Innereien beim BARF erfahren wollen, schauen Sie doch einfach in unser BARF Lexikon!

Knochen & Knorpel in der Rohfütterung von Hunden

Hunde barfen heißt nicht zwangsläufig, ihnen Knochen zu füttern. Rohe Knochen und Knorpel sind extrem schmackhaft, enthalten viel Kalzium, reinigen die Zähne und werden von den meisten Hunden geliebt. Hunde barfen funktioniert jedoch auch hervorragend ohne Knochen. Bei der Gabe von Knochen sollte der Hund stets beaufsichtigt werden. Natürlich dürfen die Knochen niemals erhitzt werden, da sie ansonsten splittern können.

Pflanzliche Komponente in der Rohfütterung von Hunden

Um den Mageninhalt des Beutetieres nachzubilden, sollte jede BARF-Mahlzeit zu etwa 20 Prozent aus pflanzlichen Komponenten wie Kartoffeln, Reis, Gemüse oder Obst bestehen. Welche Sorten an Gemüse und Obst geeignet sind, wenn Sie Hunde barfen, erfahren Sie in unserem BARF Lexikon Gemüse und im BARF Lexikon Obst. Zur besseren Verdaulichkeit sollten Obst und Gemüse gekocht und püriert werden. Genauso nahrhaft und lecker, aber deutlich einfacher in der Zubereitung und Lagerung sind die fertigen Produkte von TACKENBERG: Ob Flocken-Mix, Mono-Flocken oder Pürees – damit wird die pflanzliche Komponente beim BARF schnell und einfach abgedeckt.

 

 

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