Tackenberg Tackenberg
Warenkorb:
0 Produkte (0,00 EUR)
Zur Kasse
Warenkorb
Raschelndes Geschenkpapier, süße Schokogenüsse
und funkelnder Kerzenschein – die Weihnachtszeit
hält einige Sünden und Versuchungen für tierische
Mitbewohner parat. Durch Neugierde angetrieben,
werden die Veränderungen in der geschmückten
Wohnung schnell registriert und müssen selbst-
verständlich gründlich untersucht werden: naschen,
schnüffeln, schubsen und zur Probe kauen, sind
dabei Ehrensache.

Funkelndes Lametta, duftende Schokokekse vom
Weihnachtsteller oder wächserne Orangenscheiben
sind jedoch nicht der ideale Zeitvertreib für unsere
Vierbeiner und liegen vor allem äußerst schwer im
Magen. Leichte Magenverstimmungen bis hin zu
ernsten Vergiftungen sind die Folgen, die dringend
zu vermeiden sind. Um die Festtage besinnlich
und frei von weihnachtlichen Katastrophen zu
halten, müssen die eigenen vier Wände hundesicher
dekoriert und ausgestattet werden.

blinkender weihnachtsschmuck
Lichterketten, Geschenkbänder und Lametta
verlocken zum Spielen und Reinbeißen. Dabei kann
es schnell passieren, dass etwas davon verschluckt
wird. Verschluckte Weihnachtsdekoration kann für
den Vierbeiner lebensgefährlich werden und zu
Darmverschlingungen und inneren Verletzungen
führen. Im Zweifel muss deswegen schnellstmöglich
ein Tierarzt aufgesucht werden. Ein fataler Fehler
ist es, das Ende einer verschluckten Schnur
eigenhändig wieder aus dem Hals des Hundes zu
ziehen, denn damit können schlimme Verletzungen
verursacht werden.

alkohol
Der Hund kann dem Glühwein nicht widererstehen?
Besser und gesünder für ihn ist es, wenn der lecker
riechende Punschtopf weit weg vom Vierbeiner
deponiert wird! Alkohol kann vom Hund nur sehr
langsam und unvollständig verwertet werden, so
dass es bereits kurz nach der Aufnahme zu
Symptomen einer ernsten Vergiftung kommt.
Kleinste Mengen des tückischen Gebräus führen zu
Erbrechen, Koordinationsstörungen und Atemnot.
Schwerere Folgen bei Aufnahme größerer Mengen
sind Koma und Tod.

KOFFEIN
Zum Wachwerden am Weihnachtsmorgen erstmal
einen schönen heißen Kaffee genießen – aber bitte
nicht für unseren tierischen Mitbewohner!
Das enthaltene Koffein beinhaltet Methylxanthin,
was den Blutdruck des Tieres steigert und die Reiz-
schwelle der Nervenbahnen im Gehirn senkt.
Die schlimmen Folgen für den Hund sind starkes
Zittern und chronische Krämpfe bis hin zu
gefährlichen Herzrhythmusstörungen.

Tannenbaumfalle
Wichtig in allen Hundehaushalten ist es, den
Weihnachtsbaum gründlich zu sichern, so dass er
nicht leicht umkippen kann, wenn der Vierbeiner
diesen streift oder beschnuppert. Empfehlenswert ist
es zudem, den unteren Bereich des Baumes nicht
zu schmücken, um den Hund nicht in Versuchung
zu führen. Vor allem die köstlich riechenden
Anhänger aus Schokolade sollten für keine
Hundenase erreichbar sein!
Gefährliches Grün
Weihnachtliche Pflanzendekoration wie Weihnachts-
sterne oder Mistelzweige sehen zwar schön aus,
sind für Hunde aber hochgradig giftig. Sie verur-
sachen Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und
Durchfall. Aus diesem Grund müssen sie immer
für den Vierbeiner unerreichbar platziert werden.

Süße Sünden
Lebkuchen, Spekulatius und Dominosteine: die
Weihnachtszeit hält für die Zweibeiner so manche
kulinarische Leckerei parat. Für den Vierbeiner
sind die duftenden Naschereien jedoch weniger
bekömmlich, denn Schokolade führt zu Vergiftungen
beim Hund und kann je nach Kakaoanteil und
verzehrter Menge lebensgefährlich werden.
Die schokoladenen Köstlichkeiten enthalten
Theobromin, welches nicht giftig für den Zwei-
jedoch für den Vierbeiner ist. Nach dem Verzehr
von Schokolade kommt es bei ihm deswegen schnell
zu Erbrechen, schlimmem Durchfall und auffälligem
Muskelzittern. Je nach Kakaoanteil der Schokolade
sind 8 bis 60 Gramm der Nascherei bereits kritisch
für den Hund. Besonders viel Theobromin enthalten
übrigens dunkle Schokolade und Kakaopulver.
Weiße Schokolade weist den geringsten Gehalt
des Hundegiftes auf.

Rosinen und Weintrauben
Das leckere Obst liefert uns Zweibeinern Genuss
und Vitamine – beim Hund Rosinen und Weintrauben
jedoch zu einer drastischen Erhöhung des Kalzium-
Gehaltes im Blut, wodurch es zu gefährlich hohen
Nierenwerten kommt. Symptomatisch äußern sich
diese beim Vierbeiner in Durchfall, Magenkrämpfen,
Appetitlosigkeit, Lethargie und reduziertem
Urinabsatz. Im Endstadium kommt es im
schlimmsten Fall zum tödlichen Nierenversagen.

Kerzenglanz
Der Hund sollte niemals auch nur für wenige
Augenblicke mit einem brennenden Adventskranz in
Reichweite alleine gelassen werden. Neben der
Gefahr sich zu verbrennen, kann das Tier schnell
einen Brand verursachen, während er die funkelnden
Kerzen inspiziert.

Zerbrechliche Weihnachtsdekoration
Große glänzende Kugeln aus Glas sind äußerst
dekorativ und werden gerne in den Baum gehängt.
Vorsicht jedoch, wenn der feine Schmuck zu Bruch
geht! Schnittverletzungen müssen schnell mit
klarem Wasser ausgespült werden, um Splitter
und Dreck zu entfernen. Ein Druckverband aus
steriler Gaze, desinfizierender Salbe und Mullbinde
kann bei kleinen Wunden selber angelegt werden.
Große und tiefe Schnitte müssen vom Tierarzt
versorgt und gegebenenfalls genäht werden.


Durch Einhaltung von ein paar Regeln kann
einem gelungenem Weihnachten ohne tierärztliche
Besuche also nichts mehr im Wege stehen.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich
vor Beginn der Feiertage informieren, welcher
Tierarzt in Ihrer Nähe Dienst hat.
Wir wünschen Ihnen und Ihrem Vierbeiner
ein ruhiges und fröhliches Fest,

Ihr TACKENBERG Team
 
Tackenberg