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Aktuelle Infos, News

Wir haben nachstehend interessante News rund um unsere Lieblinge
gesammelt. Spannende Artikel die teilweise auch zum Nachdenken animieren.
1. Was Welpenkäufer wissen sollten, 03.12.2005
2. Der Hund ist genetisch entziffert, 08.12.2005



1. Was Welpenkäufer wissen sollten, 03.12.2005
Quelle: Hamburger Abendblatt, 03.12.2005

Haustierhalter haben gegenüber dem Verkäufer Ansprüche, wenn ihr
neuer Schützling schon kurz nach dem Kauf krank wird. Die zwei Jahre
lange Gewährleistung, die das Bürgerliche Recht Käufern einräumt, gelte
auch beim Kauf von Tieren bei einem Unternehmer, erklären die Experten
der Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig. Als Unternehmer könnten
in diesem Zusammenhang neben Fachhändlern auch Hobbyzüchter gelten,
heißt es.

Erkrankt das Tier schon innerhalb der ersten sechs Monate, so wird angenommen, dass die Erkrankung bereits beim Kauf vorgelegen hat.
Davon ausgenommen sind nur Infektionskrankheiten. Nach Ablauf des
ersten halben Jahres muß jedoch der Käufer selbst nachweisen, dass
das Problem von vornherein bestand.

Besteht kein dringender Behandlungsbedarf, sollte der Halter nicht gleich
zum Tierarzt gehen, sondern zunächst den Verkäufer über den Mangel in-
formieren. Das ist den Verbraucherschützern zufolge eine wichtige Voraus-
setzung dafür, dass der Verkäufer später die anfallenden Behandlungskosten auch übernimmt.


2. Der Hund ist genetisch entziffert, 08.12.2005
Quelle: Hamburger Abendblatt, 08.12.2005

London – Nach Mensch, Ratte und Fruchtfliege ist nun auch der Hund genetisch entziffert. Der „beste Freund des Menschen“ hat demnach
knapp 20.000 Gene und damit etwas weniger als Herrchen oder Frau-
chen, berichtet ein internationales Forscherteam im britischen Fachblatt „Nature“.

Die detaillierte Erbgutanalyse soll nicht nur genauere Einsicht in Hunde-
krankheiten geben, sondern auch der Gesundheit des Menschen dienen.
Für das Hundegenom stand eine Boxerdame mit Namen Tasha Modell.
Das Team um Kerstin Lindblad-Toh vom Bostoner Broad-Institut ent-
zifferte rund 2,4 Milliarden DNA-Bausteine auf Tashas 39 Chromosomen. Interessant sind Hunde für Genetiker auch deshalb, weil sie im gleichen Umfeld leben wie wir. Fast spiegelbildlich zu seinen Besitzern leiden die
Tiere unter Krebs, Herz- und Kreislaufproblemen sowie einer Reihe anderer Krankheiten. „Das Hundeerbgut liefert ein leistungsfähiges Hilfsmittel, um genetische Faktoren für die Gesundheit und Krankheit des Menschen zu identifizieren“, sagte der ehemalige Chef des weltweiten Humangenomprojekts, Francis Collins.

Rund fünf Prozent des Erbgutes repräsentieren nach ersten Studien
Steuerelemente, die bei Mensch, Hund und Maus ähnlich sind. Die Analyse des Erbgutes von Tasha soll auch die Evolution des Hundes, Unterschiede zwischen verschiedenen Rassen sowie deren Vor- und Nachteile für menschliche Bedürfnisse und die Anfälligkeit für Krankheiten aufklären.


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