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Illegale Substanzen aufspüren, Verbrecher jagen
und vermisste Personen suchen: der Polizeihund
hat wichtige Aufgaben zu erfüllen und begleitet
den Polizisten täglich im Dienste des Staates.
Als Einsatzmittel der Polizei in Deutschland ist
der Diensthund per Gesetz ein Hilfsmittel der
körperlichen Gewalt. Anders hingegen sieht die
Rechtssituation in Österreich aus, wo Diensthunde
im Waffengebrauchsgesetz aufgeführt werden.
Der Polizeihund in Deutschland hat bereits eine
lange Tradition und kommt schon seit Beginn des
letzten Jahrhunderts zum Einsatz. Heutzutage
werden Hunde für die Arbeit gegen das Verbrechen
praktisch weltweit von der Polizei eingesetzt.
Verwendung als Diensthunde dürfen in Deutsch-
land jedoch nur die Hunde der anerkannten
Diensthunderassen finden, welche von der
Behörde definiert werden. Hierzu gehören unter
anderem der Airedale-Terrier, der Belgische
und Deutsche Schäferhund, Boxer, Dobermann,
Hovawart, Riesenschnauzer und Rottweiler.
All diese Hunde zeichnet eine gute Nasenleistung,
Unterordnungsfreude und ein ausgeprägter
Schutztrieb aus. Diese wichtigen Charakterzüge
wurden im Laufe der Jahre durch gezielte
Züchtung gefestigt und gefördert, so dass den
Hunden immer weitere Spezialisierungen an-
trainiert werden konnten.
Innerhalb des polizeilichen Dienstes nehmen die
vierbeinigen Spezialisten ganz unterschiedliche,
verantwortungsvolle Aufgaben wahr. So unter-
scheiden sich reine Schutzhunde von den feinen
Nasen der Spürhunde, die auf ganz verschiedene
Gerüche und Einsatzgebiete trainiert werden:
sie können Waffen, Sprengstoff, Geldmittel oder
auch Leichen aufspüren.
Für jeden Spürbereich werden andere Hunde einge-
setzt, die nur für diesen Einsatz ausgebildet sind
und in der Regel immer nur auf einen bestimmten
Geruch trainiert werden, der dem Halter durch
Bellen oder Scharren anzeigt wird. Der Schutzhund
hingegen hat die Aufgabe im Ernstfall einen Täter zu
greifen und seinen Halter vor diesem zu schützen.
In der Ausbildung zum Schutzhund wird der Vier-
beiner darauf trainiert, gezielt Menschen zu stellen
und diese im Notfall auch anzugreifen, was
umgangssprachlich Zivilschärfe genannt wird.
Der Hund muss den Täter auf Befehl des Hunde-
führers auch ohne Zögern wieder ablassen und
darf sich auf keinen Fall festbeißen. Die Ausbildung
dieser Tiere ist aus diesem Grund besonders auf-
wändig und muss sehr gezielt durchgeführt werden.
Sowohl in Deutschland als auch in Österreich und
der Schweiz gibt es gesetzliche Regelungen, die
den Einsatz von Hunden gegen Menschen und die
Ausbildung dazu reglementieren. Für den Einsatz
und die Ausbildung eines Schutzhundes außerhalb
der Polizei, wie beispielsweise im Wach- und
Sicherheitsgewerbe, bedarf es einer schriftlichen
Genehmigung. Auf diese Weise möchte man den
Missbrauch der Schutzhunde als unkontrollierbare
Waffe verhindern, da falsch trainierte Tiere eine
Gefahr für den Menschen und sich selbst darstellen.
 
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