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Gebrauchshunde: Blindenhund


 

Allgemein betrachtet ist der Blindenführhund ein
äußerst gut erzogener Hund, der durch seine
Spezialausbildung imstande ist, sehbehinderten
Menschen auf ihren täglichen Wegen das Augen-
licht zu ersetzen. Er braucht hierfür ein einwand-
freies Wesen, soll weder ängstlich noch aggressiv
sein und darf keinen Jagdtrieb in sich tragen.

Im Sinne des Gesetzes sind Blindenführhunde
als Hilfsmittel betitelt, welche eine gefahrlose
Orientierung sowohl in vertrauter als auch in
fremder Umgebung gewährleisten. Für die
Menschen, die solche Hunde benötigen, sind ihre
vierbeinigen Sehhilfen jedoch viel mehr als das.
Der Hund ist hier nicht nur bester Freund und
Helfer, sondern bringt auch ein Stück der
verloren gegangenen Freiheit zurück in den
Alltag blinder Menschen.

Eine spezielle Blindenführhund-Rasse gibt es in
dem Sinne nicht. Wichtigste Kriterien bei der
richtigen Hundewahl sind in erster Linie eine
Häufig werden auch Golden Retriever als
Blindenhunde eingesetzt.
ansprechende Größe sowie ein besonders treuer
Charakter. Diese Eigenschaften verkörpern zum
Beispiel Schäferhunde, Golden Retriever oder
Labradore, die häufig als Blindenhund gewählt
werden. Aber auch Mischlinge dieser Hunderassen,
sowie Königspudel, Bernhardiner und Riesen-
schnauzer kommen zum Einsatz.

Die Ausbildung des Führhundes beginnt bereits
im Welpenalter, da für seine spätere Aufgabe eine
intensive menschliche Prägung sehr wichtig ist.
Vor seiner Einschulung im Alter von knapp einem
Jahr wird der Vierbeiner gründlich auf den Kopf
gestellt. Es gilt seine gesundheitliche Verfassung,
sein Wesen und seinen Charakter auf Herz und
Nieren zu testen. Die eigentliche Ausbildung
erfolgt anschließend in speziellen Hundeschulen
und dauert je nach Veranlagung des Tieres sechs
bis acht Monate.

Während dieser Zeit erlernt der Hund mehr als
40 verschiedene Kommandos in Form von soge-
nannten Hörzeichen zu befolgen.

Darüber hinaus sind Blindenführhunde in der Lage,
viele Hindernisse zu erkennen und ihren Besitzer
zu umführen. Hierzu gehören unter anderem
Zebrastreifen, Ampeln, Treppen und öffentliche
Verkehrsmittel. Dies gilt auch für jene Stopps,
die nicht auf Augenhöhe des Hundes liegen.
Die Verbindung von Vier- und Zweibeiner gewähr-
leistet ein Ledergeschirr, welches in einem
rechteckigen Führbügel endet. Hieran kann der
treue Helfer auf vier Pfoten sein Herrchen durch
alle Gefahren des Alltags geleiten.

Wussten Sie, dass sogar kleine Ponys als Ersatz
für Hunde eingesetzt werden? Über das Internet
finden Sie viele Ausbildungsstellen sowie Vereine
für Blindenführhunde.
 
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